Spielberichte

„Es war bis zum Schluss auf Messers Schneide“ – Ladendorf bringt das 1:0 über die Zeit

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SC Ladendorf
SV Gablitz

In der Gebietsliga Nord/Nordwest hat sich SC Ladendorf am Freitagabend mit 1:0 gegen SV Boombell Gablitz durchgesetzt. Der Treffer von Dominic Gänsdorfer kurz vor der Pause entschied eine Partie, die laut Co-Trainer Mathias Schmerold deutlich enger war, als es die Tabelle vermuten lässt. Ladendorf nahm die drei Punkte mit, musste dafür aber bis in die Schlussphase hart arbeiten und durfte sich über einen glücklichen Heimsieg nicht beschweren.

Torwart in Scharz und Neonorange legt sich den Ball für einen Abstoß zurecht

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Der Treffer kurz vor der Pause machte den Unterschied

Schmerold hatte vor dem Spiel genau das erwartet, was dann auch auf dem Platz zu sehen war: eine unangenehme Aufgabe gegen einen Gegner, den er trotz des letzten Tabellenplatzes deutlich stärker einschätzt. „Es war wie zu erwarten ein schweres Spiel gegen den Tabellenletzten, wobei der SV Gablitz auf dem letzten Tabellenrang nichts verloren hat“, sagte der Ladendorf-Co-Trainer. Über weite Strecken entwickelte sich kein Spiel, in dem sich eine Mannschaft klar absetzen konnte. Ausschlaggebend wurde deshalb eine Szene unmittelbar vor der Pause. Dominic Gänsdorfer brachte Ladendorf in der 44. Minute mit 1:0 in Führung. Mehr Zählbares brachte die erste Hälfte nicht mehr, obwohl die Partie schon davor und auch danach offen blieb.

Viele Chancen, viel Hektik und bis zuletzt keine Sicherheit

Mit der Führung im Rücken bekam Ladendorf laut Schmerold trotzdem nie das Gefühl, die Partie wirklich im Griff zu haben. „Es war ein Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Ein sehr hektisches Spiel, das in beide Richtungen gehen hätte können“, ordnete er die 90 Minuten ein. Genau das erklärt auch, warum der knappe Vorsprung nicht für Ruhe sorgte. Ladendorf hatte nach seinen Worten selbst Möglichkeiten, ließ aber im Spielaufbau viel vermissen und brachte sich mit einfachen Fehlern immer wieder unter Druck. „Wir haben viel zu hektisch im Spielaufbau agiert, zu einfache individuelle Fehler gemacht und vor allem ganz eklatante Fehlpässe gespielt“, sagte Schmerold. Gerade dadurch blieb Gablitz im Spiel und konnte die Partie immer wieder offenhalten. Der Co-Trainer sprach deshalb auch ganz offen von einem glücklichen Sieg, den seine Mannschaft zwar gerne mitnimmt, der aber ebenso gut noch anders hätte ausgehen können.

Ladendorf stemmt sich in der Schlussphase dagegen

Entschieden war die Begegnung nach Schmerolds Eindruck eigentlich bis zum Abpfiff nicht. „Eigentlich war man sich bis zum Schluss nicht sicher, ob sich das ausgeht oder nicht“, sagte er und brachte damit die Schlussphase treffend auf den Punkt. Vor allem in den letzten Minuten waren die Gäste am Drücker und laut Ladendorfs Co-Trainer knapp am Ausgleich dran. Umso höher bewertete er die Haltung seiner Mannschaft in dieser Phase: „Unsere größte Stärke war am Schluss die Einstellung und der Kampf in den letzten Minuten. Da haben wir uns als Mannschaft dagegengestellt und für die drei Punkte gekämpft.“ Auch zur Leistung des Schiedsrichters fand Schmerold klare Worte. Es habe zwar auf beiden Seiten strittige Strafraumsituationen gegeben, besonders in der unübersichtlichen Szene ganz am Ende für Gablitz habe er sich nicht festlegen wollen. Insgesamt sei die Leistung des Unparteiischen aber „mehr als in Ordnung“ gewesen. Für Ladendorf bleiben damit drei Punkte und zugleich der Hinweis, woran in den nächsten Wochen gearbeitet werden muss: mehr Ruhe am Ball, weniger einfache Fehler und ein sauberer Spielaufbau.

Gebietsliga Nord/Nordwest: Ladendorf : SV Gablitz - 1:0 (1:0)

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    Dominic Gänsdorfer 1:0