Nach dem Freitagsspiel seines USV St. Bernhard/F. in der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel gegen den USC Sparkasse Litschau ordnete Manuel Fettinger den 2:0-Heimsieg nüchtern ein: Litschau startete besser, danach bestimmte St. Bernhard das Geschehen, traf früh und entschied spät. Der Trainer sah klare Spielanteile, eine stabile Restverteidigung und viel Geduld – ohne einzelne Akteure hervorzuheben. Personell gab es Entwarnung. Das 2:0 nach 96 Minuten rahmte den Auftritt; zur Pause hatte es 1:0 gestanden. In der Tabelle der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel scheinen St. Bernhard als Vierter und Litschau als Elfter auf.

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Aus Fettingers Sicht erwischte Litschau den besseren Start. Danach übernahm St. Bernhard die Kontrolle: In der 13. Minute fiel das 1:0 durch Matthias Gabler, in der 90. Minute stellte Leoš Vozihnoj auf 2:0. Fettinger fasste das Kräfteverhältnis so zusammen: "Wir haben großteils auf ein Tor gespielt, aber das zweite Tor ist nicht zeitgerecht gefallen. Es hat bis zur 90. Minute gedauert – über 90 Minuten geht der Sieg völlig in Ordnung."
Nach seiner Wahrnehmung war es klar verteilt: St. Bernhard hatte über weite Strecken den Ball, während sich Litschau auf Verteidigen und Konter konzentrierte. Die eigene Absicherung lobte er ausdrücklich: "Wir waren in der Restverteidigung sehr stabil und haben danach nichts mehr zugelassen." Auch die Startphase blieb Thema: "In der 1. Minute waren wir etwas schläfrig. Da hatte Litschau eine sehr gute Chance, die sie nicht verwertet haben."
Statt eines Einzelnen stellte der Trainer die Gruppe in den Mittelpunkt: "Aktuell möchte ich keinen Spieler hervorheben. Unsere gesamte Mannschaft war sehr fokussiert, sehr konzentriert und gut organisiert – herauszuheben ist die Teamleistung." Zum Matchplan sagte er: "Wir waren sehr gut vorbereitet, der Gegner hat genauso gespielt, wie wir das erwartet haben. Taktisch waren wir diszipliniert, in der Restverteidigung haben wir nichts zugelassen und vorne die Tore gemacht." Und zur Personallage: "Wir sind sehr glücklich, dass alle Mann an Bord sind und hoffen, dass das noch lange so bleibt."