Klar in der Analyse ordnet Stefan Hölzl das Auswärtsspiel des USV Raabs/Thaya beim SCU Gars/Kamp in der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel ein: Er spricht von einem ausgeglichenen Duell mit fair verteilten Chancen und Spielanteilen, lobt die Umsetzung der Vorgaben, benennt aber Standards als wunden Punkt. Einen Mann des Spiels wollte er nicht küren, zudem bestätigte er verletzungsbedingte Ausfälle im Kader.

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Auf die Frage nach dem Gesamtbild sagte er: "Ja, das Ergebnis ist gerecht." Und auch die Spielanteile fasste er knapp zusammen: "Die Spielanteile waren ausgeglichen." Chancen sah er auf beiden Seiten in ähnlicher Zahl. Dass das Duell dennoch Schwankungen hatte, zeigen die Momente des Abends: In der 31. Minute traf Elias Steiner zum 0:1, nach der Pause erhöhten Andreas Ringswirth in der 65. und Marek Sindler in der 67. auf 0:3, ehe David Kominek in der 78. und Roland Gerebenits in der 80. für Raabs verkürzten – am Ende stand es 2:3.
Zur eigenen Ausrichtung hielt er fest: "Die Mannschaft hat vieles gut umgesetzt. Nur leider bekommen wir leicht Tore durch Standards, aber sonst war alles okay." Damit beschreibt er Zufriedenheit mit der mannschaftlichen Umsetzung bei gleichzeitig klarer Hausaufgabe für die kommenden Einheiten. Einen "Man of the Match" wollte er nicht benennen.
Seine Einordnung der Intensität fiel deutlich aus: "Es war ein richtiges Abstiegsmatch von Gars gegen Raabs." Entsprechend sprach er weder von spielerischer Überlegenheit noch von klaren Vorteilen einer Seite. Das späte Aufbäumen mit zwei schnellen Treffern passte zu dieser Charakterisierung, während zuvor die Gastgeber den Vorsprung ausgebaut hatten. Im Kern blieb sein Fazit unverändert: ausgeglichen bei Chancen und Anteilen, gerechtes Gesamtbild – und die Aufgabe, bei ruhenden Bällen stabiler zu werden.