Nach dem Duell in der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel zwischen dem SC Admira Gföhl und der SG Kremser SC/Rehberg KM II klang Patrick Wunsch ausgesprochen selbstkritisch. Der Trainer sprach von einem zähen, chancenarmen Abend, lobte den Gegner für Ballbesitz und Aggressivität und betonte, dass sein Team „sehr viel Glück“ gehabt habe. Zugleich setzte er klare Akzente für die nächste Aufgabe: mehr Mut, die Zweikämpfe annehmen und insgesamt eine deutliche Leistungssteigerung.

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Wunsch ordnete die Partie als ausgesprochen chancenarm ein: „Es waren 90 Minuten mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten.“ Der entscheidende Moment gehörte dennoch den Gastgebern, als Matus Almasi in der 43. Minute zum 1:0 traf. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause, und an der grundsätzlichen Charakteristik änderte sich danach wenig: keine auffällige Prägung durch Standards und insgesamt ein Spiel, das mehr über Arbeit als über Offensivfeuerwerk definiert war. Auch besondere Aufreger blieben aus.
In seiner Analyse hob Wunsch die Stärke des Gegners hervor und ließ an der eigenen Vorstellung kein Blatt vor den Mund: „Rehberg war spielerisch sehr gut, im Ballbesitz stark und über 90 Minuten aggressiver als wir. Wir hatten sehr viel Glück, dass wir als Sieger vom Platz gingen.“ Die Einschätzung unterstreicht, wie eng die Partie geführt war und wie sehr Gföhl gefordert wurde.
Der Trainer richtete den Fokus rasch auf das, was nun kommen muss – und formulierte es unmissverständlich: „Für das nächste Spiel muss von der ganzen Mannschaft mehr kommen. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen, mutiger auftreten und wieder Fußball spielen. Es braucht eine deutliche Leistungssteigerung.“