In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel empfing der USV Langenlois den USC Sparkasse Litschau. Gernot Holcmann beschrieb ein intensives, kampfbetontes Match mit starker Rückendeckung von den Rängen und bekräftigte die Gerechtigkeit des 2:0. Er sprach von einem klaren Chancenplus seines Teams, dem Führungstreffer per Elfmeter sowie von konkreten Arbeitsaufträgen für die kommenden Wochen – ohne die Intensität und das Tempo der Partie kleinzureden.

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Auf Nachfrage nach strittigen Szenen hielt der Trainer fest: „Nein, nicht wirklich – es war ein sehr kampfbetontes, flottes Spiel, in dem Litschau im Umschalten stets gefährlich blieb.“ Zugleich ordnete er die Chancenverteilung deutlich ein: „Wir hatten in den ersten Minuten eine Topchance und waren beim Chancenanteil klar im Vorteil. Litschau hatte in der zweiten Halbzeit einen Lattenschuss – weitgehend ihre einzige klare Möglichkeit.“ Aus seiner Sicht passte damit die Relation zwischen Aufwand, Durchschlagskraft und Ergebnis.
Holcmann sah bei ruhenden Bällen kein Übergewicht: „Standardsituationen waren auf beiden Seiten ausgeglichen, wirkliche Großchancen ergaben sich daraus kaum.“ Den Unterschied machten präzise Momente aus dem Spiel heraus – und der Strafstoß: In der 36. Minute verwandelte Michael Holzer per Elfmeter zum 1:0. Nach einer konzentrierten Phase bis zur Pause blieb es zunächst beim 1:0, ehe Giovanni Kotchev in der 86. Minute den Schlusspunkt zum 2:0 setzte.
Individuell hob der Coach Innenverteidiger Stefan Miksch als prägenden Faktor hervor und betonte gleichzeitig, dass die Stabilität in der Endphase auf einer kompakten Teamleistung beruhte. Die Atmosphäre und Wucht von den Rängen ordnete er als klaren Beitrag ein: „Die Zuschauer waren wie immer eine große Stütze – unser zwölfter Mann.“ Mit Blick nach vorne formulierte er konkrete Hausaufgaben, um das vorhandene Chancenplus noch konsequenter zu nutzen: „Wir müssen an unserer Chancenauswertung arbeiten und im Spielaufbau noch einige Dinge schärfen.“