Nach einem intensiven Auswärtsspiel ordnete Martin Aichinger die Lage seines Teams ein: Der Trainer von SV W4IT Ziersdorf sprach von einem frühen Rückschlag und vielen ungenutzten Möglichkeiten – und lobte zugleich die Haltung seiner Mannschaft. Die Partie bei SG Kremser SC/Rehberg KM II in der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel war eng, körperlich und spannungsgeladen; Aichinger skizzierte prägnant, wo das Spiel kippte und welche Lehren Ziersdorf daraus für die nächsten Wochen zieht.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Die Partie bekam sofort eine Richtung: In der 2. Minute nutzte Marius Sava eine der ersten Möglichkeiten für Rehberg und stellte aus Ziersdorfer Sicht auf 0:1. Aichinger sprach von einer Unachtsamkeit zu Beginn, betonte aber, dass sein Team über weite Strecken mehr Spielanteile und Chancen hatte. Zur Pause blieb es beim 0:1, auch weil Ziersdorf trotz größerer Präsenz die zwingenden Abschlüsse nicht im Tor unterbrachte. Vier Kopfbälle gingen neben das Gehäuse, ein bis zwei Abschlüsse fanden ebenfalls nicht den Weg ins Netz.
Gefährlich wurde Ziersdorf vor allem nach ruhenden Bällen: Zwei Eckbälle sorgten für Alarm, weitere Standards brachten wenig Ertrag. Für die Rahmenbedingungen fand der Trainer anerkennende Worte: Rehberg ist ein kleiner, aber gut bespielbarer Platz; das Duell war über 90 Minuten intensiv und spannungsgeladen. In der 64. Minute sah Martin Aichinger die Rote Karte – da der Trainer ausgeschlossen wurde, blieb Ziersdorf auf dem Feld vollzählig. Die Szene prägte die Schlussphase, ohne den Charakter des Spiels grundlegend zu verändern.
Trotz der knappen 0:1-Niederlage hob Aichinger die Führungsqualitäten seines Kapitäns hervor: Clemens Riepl bewahrte Ruhe, baute die Mannschaft auf, sorgte für Torgefahr und gewann seine Zweikämpfe – ein echter Leader in diesem Spiel. Für die kommenden Wochen sind die Schwerpunkte klar: an der Chancenverwertung arbeiten und zugleich die Regeneration forcieren, zumal zwei Spieler verletzt aus der Partie gingen. Das Fazit: viel investiert, früh bestraft – am Ende fehlte die Effizienz, während Rehberg den frühen Treffer von Marius Sava über die Zeit brachte.