In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel hat der SC Amaliendorf-Aalfang den frühen Rückstand gegen USC Sparkasse Litschau gut weggesteckt und das Heimspiel noch vor der Pause gedreht. Beim 4:1-Erfolg sprach Trainer Manuel Lamp von einem „Wachrüttler“, nachdem seine Mannschaft nach einem 0:1 die Partie noch vor der Pause drehte und nach dem Seitenwechsel nicht mehr nachließ.

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Der Beginn gehörte aus Sicht des Amaliendorf-Trainers klar den Gästen. Lamp machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft anfangs große Probleme hatte. „Die ersten zwanzig Minuten waren wir nicht gut im Spiel, da sind wir verdient in Rückstand geraten. Aber wir haben nicht aufgegeben. Das war ein Wachrüttler“, sagte er. Litschau nutzte diese starke Phase in der 10. Minute auch zur Führung, als Stefan Schlosser das 0:1 erzielte. Für Lamp war genau die Reaktion auf diesen Rückstand später einer der entscheidenden Punkte des Nachmittags. „Entscheidend war sicher, dass wir nach dem Rückstand nicht aufgegeben haben und dass uns der Ausgleich ziemlich bald gelungen ist“, so der Trainer. Er sah auch beim Gegner eine gute Anfangsphase: „Die ersten zwanzig Minuten haben Litschau gehört, da waren wir gar nicht im Spiel.“
Mit dem 1:1 kam dann Bewegung in die Partie, und ab diesem Moment kippte das Spiel aus Sicht der Gastgeber deutlich. In der 33. Minute traf Marek Sery zum Ausgleich. Lamp beschrieb die Szene so: „Das 1:1 war ein Ball über die Kette, den wir schön genommen haben.“ Nur acht Minuten später legte Amaliendorf nach. Alexander Nöbauer machte in der 41. Minute das 2:1, und auch dieses Tor hob der Trainer hervor: „Das 2:1 war super gemacht. Wir sind zu zweit auf den Torwart zugelaufen, haben quergelegt und dann das Tor gemacht.“ Noch vor der Pause folgte das 3:1 durch Jiri Bederka aus einem Elfmeter in der 43. Minute. Lamp verwies dabei vor allem auf das gute Nachsetzen seiner Mannschaft: „Das dritte war ein Elfmeter. Wir sind super nachgegangen und haben ihn herausgeholt.“ Für ihn war damit die Richtung klar vorgegeben. „Dann haben wir das zweite geschossen und dann haben wir das Spiel eigentlich in der Hand gehabt und es dominiert“, sagte Lamp über diese starke Phase kurz vor dem Seitenwechsel.
Mit dem Treffer zum 4:1 in der 56. Minute durch Daniel Meyer setzte Amaliendorf dem Heimauftritt endgültig die Krone auf. Das Tor fiel laut Trainer nach „einer super Kombination“ und passte damit ins Bild einer zweiten Halbzeit, in der die Hausherren kaum mehr etwas anbrennen ließen. „Litschau hat in der zweiten Halbzeit nicht wirklich eine Chance mehr gehabt“, sagte Lamp. Gleichzeitig sprach er auch an, wo er noch Luft nach oben sieht: „Wir haben gute Chancen herausgespielt und dann schon entschlossen abgeschlossen. Verbessern können wir unsere Umschaltmomente. Da haben wir gute Momente und gute Laufwege, aber da geht noch mehr.“ Dass Litschau nach einer verletzungsbedingten Umstellung laut Lamp etwas den Rhythmus verlor, spielte dabei ebenfalls hinein. Unterm Strich stand für ihn aber ein verdienter Heimsieg, und auch mit dem Rahmen war er zufrieden: „Ich glaube nicht, dass es etwas zu diskutieren gegeben hat. Die Schiedsrichterleistung war sehr gut.“ Mit 14 Punkten aus acht Spielen bleibt Amaliendorf damit in der oberen Tabellenhälfte gut dabei.