Spielberichte

"Mit dem ersten Tor haben wir mehr Sicherheit bekommen" – Gföhl stellt in Kottes früh die Weichen

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SCU Kottes
SC Admira Gföhl

In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel hat SC Admira Gföhl am Samstag auswärts bei SCU Renz Kottes einen 2:0-Erfolg eingefahren. Trainer Michael Blabensteiner sah zunächst noch Probleme im Zugriff, danach aber eine klare Steigerung seiner Mannschaft. Vor allem die erste Halbzeit gefiel ihm, weil Gföhl früh Druck machte, die Zweikämpfe annahm und sich mit zwei Treffern vor der Pause die Grundlage für drei wichtige Punkte legte.

Weiß-Schwarze Fußballschuhe auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Nach zehn Minuten greift Gföhl besser zu

Die Partie begann aus Sicht der Gäste nicht ideal. Blabensteiner sagte offen: "Wir hatten die ersten fünf bis zehn Minuten ein bisschen Probleme mit dem Zugriff." Genau dieser Punkt war für ihn aber auch der Ausgangspunkt dafür, warum seine Mannschaft danach immer besser ins Spiel fand. Gföhl passte im System etwas an, und laut dem Trainer wirkte sich das sofort aus. "Dann konnten wir das Anlaufverhalten wieder sehr gut gestalten. Wir haben schneller Zugriff in die Zweikämpfe gefunden und konnten so das Spielgeschehen in der ersten Hälfte sehr gut kontrollieren", erklärte er. Damit war auch schon beschrieben, worauf der Auswärtssieg beruhte. Die Gäste waren nach der kurzen Findungsphase das aktivere Team, kamen besser in die Zweikämpfe und setzten genau jene Tugenden auf den Platz, die sie sich vorgenommen hatten. "Kämpfen, mit Selbstvertrauen spielen, den Gegner früh unter Druck setzen – das hat heute vor allem in der ersten Halbzeit sehr, sehr gut funktioniert", sagte Blabensteiner.

Doppelschlag in der ersten Halbzeit

Die starke Phase der Admira schlug sich dann auch am Ergebnis nieder. In der 20. Minute ging Gföhl mit 1:0 in Führung, und für den Trainer war genau dieser Treffer der Moment, der seiner Mannschaft noch mehr Ruhe gab. "Im Prinzip war es das erste Tor", sagte Blabensteiner, weil danach vieles leichter wurde. "Mit dem ersten Tor haben wir mehr Sicherheit bekommen, auch für das Passspiel und den kontinuierlichen Spielaufbau nach vorne." Das 1:0 fiel nach einem Eckball, den Kottes zunächst klären konnte. Danach wurde der Ball noch einmal in den Strafraum gebracht, wo Martin Privrel einköpfelte. Nur sieben Minuten später legten die Gäste nach. Diesmal stand ein Ballgewinn im Mittelfeld am Anfang, danach schaltete Gföhl schnell über die rechte Seite um, spielte den Steilpass vor das Tor und Manuel Steiner stellte auf 2:0. Damit war zur Pause nicht nur das Ergebnis klar, sondern auch die Richtung des Spiels.

Kottes kommt nach der Pause besser hinein, Gföhl bringt den Vorsprung ins Ziel

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild ein Stück weit. Blabensteiner sprach von einem "Hin und Her", ohne dass daraus auf beiden Seiten wirklich zwingende Torchancen entstanden. Kottes stellte laut dem Gföhl-Trainer die Spielanlage um und kam dadurch besser in die Partie. "Da konnten sie unser Mittelfeld oft überbrücken, was uns dann auch zu Schwierigkeiten brachte", sagte er. Ganz ruhig wurde der Nachmittag für die Gäste also nicht, auch wenn das 2:0 bis zum Schluss Bestand hatte. Blabensteiner wusste, dass ein Anschlusstreffer noch einmal Spannung gebracht hätte, gerade weil Kottes nach der Pause besser im Spiel war. Entscheidend war aus seiner Sicht aber, dass seine Mannschaft die ganz starke erste Halbzeit auf den Platz brachte und den Vorsprung danach sauber verteidigte. So blieb es beim 2:0-Auswärtssieg für Gföhl, der vor allem auf einer kontrollierten ersten Hälfte und einem Doppelschlag vor der Pause aufbaute.

Gebietsliga Nordwest/Waldviertel: SCU Kottes : Gföhl - 0:2 (0:2)

  • 27
    Manuel Steiner 0:2
  • 20
    Martin Privrel 0:1