Spielberichte

"Nach dem 3:0 war es ein ungefährdeter Sieg" – Horn SV II trifft früh und bleibt stabil

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Horn SV II
FC Rohrendorf

In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel hat Horn SV II am Samstagnachmittag gegen FC Moser Medical Rohrendorf ein deutliches 4:0 gefeiert. Der Gastgeber hatte die Partie laut sportlichem Leiter Michael Hennebichler von Beginn an im Griff, spielte aggressiv und ließ dem Tabellenzweiten über weite Strecken wenig Luft. Vor allem das frühe 3:0 direkt nach der Pause nahm dem Spiel dann endgültig die Spannung.

Spieler ziehen auf der Ersatzbank ihre Schuhe an

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Horn zieht die Partie schon vor der Pause auf seine Seite

Schon in den ersten Minuten war zu sehen, in welche Richtung sich diese Begegnung entwickeln würde. Horn war das aktivere Team, ging mit viel Intensität in die Zweikämpfe und setzte Rohrendorf damit früh unter Druck. Hennebichler brachte diesen Eindruck nach dem Schlusspfiff klar auf den Punkt: "Wir waren grundsätzlich tonangebend, haben sehr aggressiv gespielt und das Spiel dominiert." Die Führung passte dann auch zum Spiel. Benjamin Soura brachte die Horner in der 15. Minute mit 1:0 nach vorne, Moritz Pfaller legte in der 27. Minute das 2:0 nach. Damit hatte sich der Gastgeber schon vor der Pause eine sehr gute Ausgangsposition geschaffen, die er bis zum Halbzeitpfiff sauber verteidigte.

Das schnelle 3:0 nimmt Rohrendorf den Glauben an die Wende

Die entscheidende Phase begann dann unmittelbar nach dem Seitenwechsel. Jakob Steiner traf in der 48. Minute zum 3:0, und genau diesen Treffer hob Hennebichler als den Moment hervor, der die Partie endgültig in Horns Richtung kippte. "Ausschlaggebend für den Sieg war definitiv das entscheidende 3:0, weil wir nach der Pause noch einmal relativ früh getroffen haben", sagte der sportliche Leiter. Für ihn war damit klar, dass die Gastgeber das Spiel nicht mehr aus der Hand geben würden. "Nach dem 3:0 war es eigentlich ein ungefährdeter Sieg von unserer Seite." Horn blieb auch danach am Drücker, ohne hektisch zu werden, und setzte mit dem 4:0 durch Luka Curin in der 71. Minute den Schlusspunkt unter einen Auftritt, der über weite Strecken klar an die Heimmannschaft ging.

Vorne konsequent, hinten stabil und mit viel Tempo

In der Analyse des klaren Heimsiegs verwies Hennebichler vor allem auf jene Punkte, die Horn an diesem Nachmittag stark gemacht haben. "Unsere größte Stärke lag in der Chancenauswertung und in der defensiven Stabilität", sagte er. Genau diese Mischung war gegen einen Gegner wichtig, den er trotz des deutlichen Resultats ausdrücklich nicht kleinreden wollte. "Der Gegner ist grundsätzlich eine sehr gute Mannschaft, aber ich glaube, dass sie mit unserem intensiven Spiel nicht zurechtgekommen sind. Ich glaube auch nicht, dass sie erwartet haben, dass wir so aufs Tempo drücken können." Viel Kritik wollte der sportliche Leiter nach so einem Auftritt naturgemäß nicht suchen. "Aktuell bin ich mit den Ergebnissen als auch mit der Leistung sehr zufrieden", sagte Hennebichler. Dazu kam eine faire Partie, in der laut seiner Einschätzung auch der Unparteiische "sehr gut" leitete. Mit dem 4:0 hält Horn nach elf Runden bei 19 Punkten und untermauert gegen einen Gegner aus der Spitzengruppe, dass mit dieser Mannschaft im weiteren Saisonverlauf zu rechnen ist.

Gebietsliga Nordwest/Waldviertel: Horn SV II : Rohrendorf - 4:0 (2:0)

  • 71
    Luka Curin 4:0
  • 48
    Jakob Steiner 3:0
  • 27
    Moritz Pfaller 2:0
  • 15
    Benjamin Soura 1:0