Gleich zwei Spitzenspiele finden in der 9. Runde der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel an diesem Wochenende statt. Zum Einen empfängt die aufstrebende Mannschaft aus Grafenwörth das starke Team aus Weißenkirchen, zum Anderen ist der Tabellenzweite aus Atzenbrugg beim Leader in Guntersdorf gefordert. Spannung ist daher garantiert.
Grafenwörth hat sich in den letzten Wochen nicht nur in der Tabelle deutlich verbessert, auch spielerisch hat die Fangmeyer-Elf einen Sprung nach vorne gemacht. Das liegt vor allem an der Hochform der Mittelfeldspieler. Die Klepp-Brüder sowie Kapitän Matthias Kloss agieren derzeit in Überform.
Im Spitzenspiel der neunten Runde stehen sich die beiden Top-Teams der Liga gegenüber. Beide Mannschaften haben bisher mit 23 Toren die meisten Treffer der Liga erzielt. In der Defensive ist aber Guntersdorf einsame Spitze. Ist Guntersdorf auch in diesem Duell nicht zu stoppen, droht der Liga ein Alleingang des Tabellenführers.
Während Schweiggers in der Vorwoche einen Rückschlag hinnehmen musste, läuft bei Altenwörth alles nach Plan. Naja, nicht alles. Denn Trainer Kristian Fitzbauer muss nach dem Spiel in Rehberg seine Mannschaft wieder umbauen. Denn Stefan Puschacher fehlt wegen der roten Karte. Torhüter Manuel Flicker sitzt sein zweites Spiel Sperre ab.
Nur durch zwei Punkte sind die beiden Teams in der Tabelle getrennt, dennoch liegt die Favoritenrolle klar bei den Heimischen. Denn Litschau hat in dieser Saison auswärts noch keinen Punkt geholt, vier Mal in der Fremde verloren. Horn hingegen ist auf der eigenen Anlage noch ohne Niederlage.
Groß Gerungs muss auf den gesperrten Jan Pastyrik verzichten, geht aber dennoch als Favorit ins Spiel. Denn Rehberg hat heuer eine deutliche Auswärtsschwäche erkennen lassen. Bei den Duellen im Vorjahr sah Rehberg aber gut aus, holte vier der sechs möglichen Punkte. In Groß Gerungs siegte Rehberg sogar mit 2:1.
Die beiden Tabellenschlusslichter treffen in diesem Duell aufeinander. Beide Mannschaften stehen schon gewaltig unter Druck. Sollte Waldhausen erneut verlieren, so würde der Rückstand auf den Vorletzten schon sechs Punkte betragen. Kirchberg mus vo allem die Defensive in den Griff bekommen.
Auf ein spannendes Duell dürfen sich die Zuschauer in Zwentendorf freuen. Denn die beiden Teams sind nur durch einen Punkt in der Tabelle getrennt. Während Zwentendorf auf der eigenen Anlage noch ohne Niederlage ist, hat Sieghartskirchen in der Fremde noch nicht gewonnen. Will die Fischer-Elf in der Tabelle oben mitspielen, muss ein Sieg her.