In der Gebietsliga Süd/Südost hat sich SVg Breitenau/Schwarzau am Abend gegen SV Grimmenstein klar mit 4:0 durchgesetzt. Schon zur Pause stand der Endstand, weil die Hausherren in der ersten Hälfte viermal trafen. Trainer Levent Sengül sprach danach von einer „Machtdemonstration“ und sah über die gesamten neunzig Minuten eine Partie, in der seine Mannschaft das Tempo vorgab und den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließ.

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Die Grundlage für den klaren Heimsieg legte SVg Breitenau/Schwarzau früh. In der 15. Minute brachte Manuel Schwarz die Heimelf mit 1:0 in Führung, David Göss erhöhte in der 24. Minute auf 2:0. Noch vor der Pause sorgte Manuel Schwarz mit seinen Treffern in der 34. und 40. Minute für klare Verhältnisse und schnürte damit einen Dreierpack. Für Levent Sengül war vor allem das erste Tor ein wichtiger Moment des Abends. „Das erste Tor war ganz wichtig. Es war sehr schön herausgespielt, von der Mitte über die Seite, dann ein Stanglpass rein und super abgeschlossen“, sagte der Trainer. Spätestens nach diesem frühen Treffer hatte er das Gefühl, dass die Partie in die richtige Richtung läuft: „Nach dem 1:0 habe ich mir gedacht, heute kann nichts mehr passieren“, erklärte Sengül, weil seine Mannschaft den Gegner aus seiner Sicht von Beginn an dominierte und kaum in die Mitte kommen ließ.
Der Trainer führte den deutlichen Sieg vor allem auf die Art und Weise zurück, wie seine Mannschaft das Spiel angelegt hatte. „Das Spiel war von Anfang an eine Machtdemonstration von uns“, sagte Sengül und schob gleich nach, dass seine Elf die Begegnung „über neunzig Minuten kontrolliert“ habe. Besonders zufrieden war er mit dem Ballbesitzspiel und mit der Ruhe, die sein Team in vielen Phasen ausstrahlte. „Wir haben sehr viel Ballbesitz gehabt, sehr kontrolliert gespielt und waren vor allem sehr geduldig“, sagte der Breitenau-Coach. Aus seiner Sicht war genau das der Schlüssel, weil SVg Breitenau/Schwarzau den Gegner laufen ließ und nicht hektisch wurde. „Wir haben auf die Möglichkeiten gewartet, und wenn die Möglichkeit da war, dann haben wir zugestochen. Das haben wir sehr, sehr gut gemacht“, meinte Sengül. Entsprechend deutlich fiel auch seine Einschätzung zum Gegner aus, ohne dass er das unnötig scharf formulieren wollte: „Ohne sie abzuwerten, war der Gegner heute eher harmlos. Sie haben uns in den neunzig Minuten nie fordern können.“ Auch mit der Leistung des Unparteiischen war Sengül zufrieden und hielt kurz fest: „Die Schiedsrichterleistung war heute sehr gut.“
So eindeutig das Ergebnis am Ende auch war, ganz ohne Kritik wollte Levent Sengül den Abend nicht abhaken. Gerade weil seine Mannschaft laut seiner Einschätzung so viele gute Möglichkeiten herausspielte, blieb für ihn die Chancenauswertung das klare Thema nach dem Schlusspfiff. „Das Spiel könnte auch zweistellig ausfallen“, sagte er und machte damit deutlich, dass ihn nicht das Ergebnis störte, sondern die Anzahl der liegen gelassenen Möglichkeiten. „Wir haben nur vier Tore gemacht und unzählige Chancen vergeben. Ganz klar: die Chancenauswertung“, so der Trainer. An der grundsätzlichen Zufriedenheit mit dem Auftritt änderte das freilich nichts. Nach dem 4:0 gegen SV Grimmenstein überwog bei ihm das Lob für die eigene Mannschaft. „Ich würde gern meinem Team zu so einer herausragenden Leistung gratulieren“, sagte Sengül. Für SVg Breitenau/Schwarzau sind es in Runde zwei die ersten drei Punkte der noch jungen Saison, und der Wunsch des Trainers ist klar formuliert: „Ich hoffe natürlich, dass wir nächste Woche da ansetzen können, wo wir aufgehört haben.“