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„Wir waren ein bisschen zu passiv“ – Mannersdorf überlässt Wolfsthal zu viel und verliert 0:2

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ASK Mannersdorf
SC Wolfsthal

In der Gebietsliga Süd/Südost hat ASK Mannersdorf gegen SC Wolfsthal mit 0:2 verloren. Zur Pause lagen die Gastgeber nach dem Treffer von Adnan Dzafic knapp zurück, in der Nachspielzeit machte Raphael Eichwalder alles klar. Trainer Robert Lesdedaj sah keinen völlig misslungenen Beginn, aber ein Grundproblem über die gesamte Partie: „Wir waren ein bisschen zu passiv und haben dem Gegner den Ball überlassen.“

Fußballspieler legt sich den Ball auf

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Wolfsthal bekam genau das Spiel, das Mannersdorf vermeiden wollte

Lesdedaj setzte nach dem Schlusspfiff genau dort an. „Der Start war gar nicht so schlecht von uns“, sagte der Mannersdorf-Trainer zunächst, machte dann aber sofort deutlich, warum seine Mannschaft aus seiner Sicht trotzdem nicht richtig in die Partie gefunden hat. Wolfsthal sei genauso aufgetreten, wie es vor dem Match besprochen worden war. Gerade das störte ihn besonders, weil seine Elf den Gästen trotzdem zu oft den Ball überließ. „Wir haben gewusst, im Ballbesitz sind sie sehr stark. Leider haben wir dem Gegner genau in die Karten gespielt“, sagte Lesdedaj. Damit war das Bild der ersten Halbzeit aus seiner Sicht ziemlich klar umrissen: Mannersdorf war nicht komplett weg vom Fenster, bekam aber zu wenig Zugriff. Kurz vor der Pause nutzte Wolfsthal das dann aus, als Adnan Dzafic in der 41. Minute das 1:0 erzielte. Mit diesem Rückstand ging es auch in die Kabinen.

Nach der Pause mehr Risiko, aber zu wenig klare Chancen

Nach dem Seitenwechsel wollte Mannersdorf das Spiel sichtbar stärker an sich ziehen. Lesdedaj sprach davon, dass seine Mannschaft nun mehr nach vorne riskierte und damit auch ein anderes Bild erzeugte. Der entscheidende Schritt blieb aber aus. „In der zweiten Halbzeit haben wir mehr riskiert, aber wir haben es nicht ausnutzen können“, sagte der Trainer. Sein Team hatte nun mehr Ballbesitz und war nach seiner Einschätzung „optisch bestimmt die überlegene Mannschaft“. Genau dort lag aber auch der Unterschied zwischen Aufwand und echter Gefahr. Mannersdorf hatte zwar mehr vom Spiel, brachte den Ball aber zu selten in Zonen, aus denen wirklich glasklare Möglichkeiten entstanden. Der Druck war da, die Durchschlagskraft fehlte.

Das späte 0:2 änderte am Befund nichts mehr

Lesdedaj formulierte die zweite Halbzeit deshalb auch sehr nüchtern. „Wir haben einfach nicht diese klaren Torchancen gehabt“, sagte er, und genau dieser Satz erklärt die Niederlage wohl am besten. Mannersdorf war bemüht, blieb über weite Strecken aktiver und versuchte, den Ausgleich zu erzwingen, doch zwingend genug wurde es nicht. Weil die Gastgeber ihre bessere Phase nicht in Treffer ummünzen konnten, blieb Wolfsthal im Spiel und schlug in der zweiten Minute der Nachspielzeit noch einmal zu. Raphael Eichwalder stellte mit dem 0:2 den Endstand her. Der Mannersdorf-Coach meinte, dieses zweite Gegentor sei „eigentlich schon egal gewesen“, weil seine Mannschaft davor schon zu wenig aus ihren Möglichkeiten gemacht hatte. Nach drei Runden bleibt Mannersdorf damit bei drei Punkten, während Wolfsthal mit sieben Zählern weiter gut aus den Startlöchern kommt.

Gebietsliga Süd/Südost: Mannersdorf : Wolfsthal - 0:2 (0:1)

  • 92
    Raphael Eichwalder 0:2
  • 41
    Adnan Dzafic 0:1