Spielberichte

"Wir wollten den Sieg mehr" – Kirchschlags junge Mannschaft holt den verdienten Auswärtssieg

Ligaportal als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen
Maria Lanzendorf
USC Kirchschlag

In der Gebietsliga Süd/Südost hat sich der USC Kirchschlag am Freitagabend bei SC Maria Lanzendorf mit 1:0 durchgesetzt. Nach einem torlosen ersten Durchgang fiel die Entscheidung kurz nach der Pause, als Lukas Pernsteiner den einzigen Treffer des Abends erzielte. Trainer Stefan Pürrer sah einen verdienten Auswärtssieg, weil seine junge Mannschaft "den Kampf angenommen" und über weite Strecken mehr vom Spiel gehabt habe.

Fußball im Netz mit schöner Lichtstimmung

Image by Daniel Allgyer from Pixabay

Kirchschlag hatte das Spiel lange im Griff

Nach der Einschätzung von Stefan Pürrer waren die Gäste vom Anpfiff weg das aktivere Team. "Wir sind spielerisch sehr gut in die Partie gestartet, hatten das Spiel unter Kontrolle", sagte der Kirchschlager Trainer nach dem Schlusspfiff. Zur Pause stand es zwar noch 0:0, aus seiner Sicht änderte das aber wenig am Eindruck des Spiels. Pürrer sprach davon, dass seine Mannschaft über die gesamten 90 Minuten die zwingenderen Chancen hatte, während Maria Lanzendorf aus dem Spiel heraus nur einmal wirklich gefährlich geworden sei und auch das nach einem Fehlpass in der Kirchschlager Abwehr. Kurz nach dem Seitenwechsel fiel dann jene Szene, die den Abend entschied. Laut Pürrer wurde die Aktion von hinten heraus aufgebaut, ehe ein langer Ball durch die Abwehr ging. Lukas Pernsteiner reagierte am schnellsten, setzte sich gegen den Innenverteidiger durch, ging am Torwart vorbei und schob zum 1:0 ins leere Tor ein.

Die junge Mannschaft nimmt den Kampf an

Für Pürrer war dieser Auswärtssieg nicht nur wegen der drei Punkte wichtig, sondern auch wegen der Art und Weise, wie seine Mannschaft aufgetreten ist. "Sehr gut war, dass die junge Mannschaft den Kampf und die Zweikämpfe angenommen hat. Läuferisch und spielerisch war sie sehr stark", sagte er. Genau darin sah er auch den Unterschied zwischen den beiden Teams. Besonders positiv hob der Trainer hervor, wie viele junge Kirchschlager auf dem Platz standen. Das passte zu jenem Bild, das er nach dem Spiel mehrfach zeichnete: viel Wille, viel Laufarbeit und eine Mannschaft, die geschlossen aufgetreten ist. Dass der Sieg am Ende nur knapp ausfiel, lag aus seiner Sicht nicht daran, dass Kirchschlag den Faden verlor, sondern daran, dass weitere gute Möglichkeiten ungenutzt blieben. "Wir haben es in der zweiten Halbzeit verabsäumt, das zweite oder dritte Tor nachzulegen", sagte Pürrer. Auch bei aller Zufriedenheit blieb deshalb ein Punkt klar: "An der Chancenauswertung kann man immer arbeiten. Dann wäre das Spiel schneller entschieden gewesen."

Maria Lanzendorf bei Standards gefährlich, Kirchschlag bleibt aber kompakt

Dass die Partie bis zum Schlusspfiff offen blieb, erklärte Pürrer vor allem mit der Routine des Gegners. Maria Lanzendorf habe seine gefährlichsten Momente bei Standardsituationen gehabt, sonst aber habe Kirchschlag defensiv sehr kompakt gearbeitet. "Sie haben sehr viel Routine im Kader", sagte der Trainer über die Gastgeber. Umso mehr freute ihn, dass seine Mannschaft auch nach der Pause nicht nachließ. "Die Jungs haben immer an den Sieg geglaubt. Nach der Halbzeit hat man gesehen, sie geben nicht nach", sagte Pürrer, der sich nach dem Spiel "wirklich stolz auf die junge Mannschaft" zeigte. Auch den Unparteiischen bewertete er positiv. "Er hat das Spiel laufen lassen", meinte der Kirchschlager Coach, der keine strittigen Szenen gesehen hatte. So stand am Ende ein knapper, aus seiner Sicht aber völlig verdienter 1:0-Erfolg, mit dem Kirchschlag nach vier Runden bei sechs Punkten hält, während Maria Lanzendorf weiter auf den ersten Zähler wartet.

Gebietsliga Süd/Südost: Maria Lan. : Kirchschlag - 0:1 (0:0)

  • 51
    Lukas Pernsteiner 0:1