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"Die stärkere Defensive hat den Ausschlag gegeben" – Maria Lanzendorf holt 2:0 in Himberg

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SC Himberg
Maria Lanzendorf

In der Gebietsliga Süd/Südost hat SC Maria Lanzendorf am Freitagabend bei SC Himberg mit 2:0 gewonnen und damit einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Christopher Neubauer sprach von einem kampfbetonten und intensiven Spiel, in dem Himberg zwar ein leichtes Chancenplus hatte, seine Mannschaft aber hinten besser stand und die eigenen Möglichkeiten konsequenter nutzte.

Torwart in Neongrün spielt den Ball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Führung vor der Pause bringt die Gäste auf Kurs

Von Beginn an entwickelte sich nach Neubauers Einschätzung genau die Partie, die man auf diesem Platz erwarten durfte: viel Intensität, viel Kampf und auf beiden Seiten hoher Einsatz. Himberg hatte aus seiner Sicht etwas mehr vom Spiel und kam auch zu Möglichkeiten, Maria Lanzendorf blieb aber in der Partie, weil die Gäste immer wieder Nadelstiche setzen konnten. Nach 28 Minuten fiel dann das 0:1, das offiziell als Eigentor von Stefan Brunner geführt wird. Neubauer hob dabei vor allem die Vorarbeit hervor: "Überragend war aus meiner Sicht das erste Tor, wo wir auf der rechten Seite über Adin Salkic durchkamen, der einen 50-Meter-Sprint hinlegte, und der Stanglpass dann von einem Himberg-Verteidiger ins Tor befördert wurde." Dass es mit dieser Führung auch in die Halbzeit ging, war für den Sektionsleiter ein ganz wesentlicher Punkt. "Wichtig war, dass wir mit einer Führung in die Halbzeitpause gegangen sind", sagte Neubauer, weil seine Mannschaft damit genau die Ausgangsposition hatte, die sie für die zweite Hälfte brauchte.

Buratti hält stark, Torun nützt den Fehler zum 2:0

Die Grundlage für den Auswärtssieg sah Neubauer klar in der Arbeit gegen den Ball. "Der Unterschied war an dem Tag auf alle Fälle, dass unsere Defensivleistung besser war als die der Himberger, und die stärkere Defensive hat den Ausschlag gegeben", fasste er die 90 Minuten zusammen. Besonders hervor hob er dabei die eigene Abwehrzentrale und Torhüter Angelo Buratti, der einige Möglichkeiten der Gastgeber entschärfte. "Uns gehalten haben unsere starke Innenverteidigung und unser Torwart Angelo Buratti, der einige Chancen der Himberger zunichte gemacht hat", sagte Neubauer. Entscheidend war für ihn außerdem, dass Maria Lanzendorf die ersten Minuten nach der Pause ohne Gegentor überstand. "Wir konnten dem Druck der Himberger nach der Halbzeit standhalten, und so ist das Spiel in unsere Richtung verlaufen." In der 65. Minute legten die Gäste dann nach: Arda Torun erhöhte auf 2:0, nachdem der Himberger Tormann einen Ball nach vorne abprallen ließ. "Arda Torun hat diesen Fehler ausgenutzt", schilderte Neubauer die Entstehung des zweiten Tores.

120 Prozent, viel Respekt vor Himberg und ein klarer Blick nach vorne

Dass Maria Lanzendorf nach zuletzt schwierigen Wochen gerade auswärts in Himberg anschreiben konnte, hatte für Neubauer viel mit der Einstellung seiner Mannschaft zu tun. "Hervorheben möchte ich heute natürlich die kämpferische Leistung der Mannschaft, die überragend war", sagte er und legte sofort nach: "Nach fünf Niederlagen reichen hundert Prozent nicht. Heute hat jeder Spieler hundertzwanzig Prozent gegeben, und mit so einer Einstellung gewinnt man dann auch auswärts ein Derby." Gleichzeitig machte der Sektionsleiter klar, dass er den Gegner hoch einschätzt. "Himberg ist generell eine sehr starke Mannschaft, die sehr schwer zu bespielen ist. Da braucht man wirklich viel, eine engagierte Leistung, das Quäntchen Glück vielleicht, und vielleicht muss Himberg auch nicht den besten Tag haben." Auch für den Unparteiischen fand er positive Worte: "Der Schiedsrichter hatte das Spiel über neunzig Minuten im Griff." Für Maria Lanzendorf soll der Sieg nun kein Einzelstück bleiben. Neubauer sprach von einem "enorm wichtigen" Erfolg und formulierte den Ausblick ohne Umschweife: Seine Mannschaft wolle nun auch kommende Woche zu Hause gegen Wolfsthal die nächsten drei Punkte holen.

Gebietsliga Süd/Südost: Himberg : Maria Lan. - 0:2 (0:1)

  • 65
    Arda Torun 0:2
  • 28
    Eigentor durch Stefan Brunner 0:1