In der Gebietsliga Süd/Südost hat ASK Eggendorf das Heimspiel gegen den SC Himberg mit 4:1 gewonnen. Nach einer 2:0-Pausenführung legten die Gastgeber in Hälfte zwei die entscheidenden Tore nach. Trainer Albin Kajtezovic führte den klaren Erfolg vor allem auf eines zurück: „Wir waren taktisch diszipliniert.“ Genau das war gegen einen aus seiner Sicht individuell starken Gegner der entscheidende Punkt.

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Kajtezovic sprach nach dem Schlusspfiff von zwei „sehr guten Mannschaften“, die aufeinandergetroffen seien. Entsprechend entwickelte sich die Partie zunächst nicht als offener Schlagabtausch, sondern mit viel Ordnung und, wie es der Eggendorf-Trainer formulierte, mit „sehr viel taktischem Geplänkel“. In dieser Phase musste sich die Partie erst öffnen, doch Eggendorf kam laut Kajtezovic gut vors Tor und machte daraus schon vor der Pause Kapital. In der 32. Minute brachte Tin Zeco die Gastgeber mit 1:0 in Führung, unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Mert Mustafa Ekinci in der Nachspielzeit der ersten Hälfte auf 2:0. Damit hatte sich Eggendorf für eine konzentrierte erste Halbzeit belohnt und nahm einen Vorsprung mit in die Kabine, der dem weiteren Verlauf eine klare Richtung gab.
Nach dem Seitenwechsel blieb aus Sicht des Trainers genau jene Linie bestehen, die seine Mannschaft stark gemacht hatte. Kajtezovic fasste den zweiten Durchgang knapp, aber deutlich zusammen: „In der zweiten Halbzeit haben wir dann die entscheidenden Tore nachgelegt.“ Besonders das 3:0 hob er hervor, ohne die Szene im Detail zu beschreiben. „Der Zeitpunkt des dritten Tores ist relativ günstig für uns gefallen“, sagte der Trainer. Dieses Tor erzielte erneut Mert Mustafa Ekinci in der 72. Minute, und damit bekam Eggendorf die Partie noch klarer in den Griff. Acht Minuten später legte Komel Alizadeh das 4:0 nach. Erst in der 88. Minute kam Himberg durch Michael Endlicher noch zum 4:1, am klaren Heimsieg änderte dieser späte Treffer aber nichts mehr.
Bemerkenswert war an Kajtezovic’ Einschätzung, dass er den Gegner trotz des deutlichen Resultats sehr hoch einordnete. Himberg sei „eine individuell sehr starke Mannschaft, wenn man sie spielen lässt“, meinte der Trainer. Gerade deshalb maß er der eigenen Ordnung so große Bedeutung bei. Mit dem kurzen, aber klaren Satz „Taktische Disziplin“ brachte er den Hauptgrund für den Sieg auf den Punkt. Eggendorf ließ sich gegen eine Mannschaft aus dem oberen Mittelfeld nicht auf ein wildes Spiel ein, sondern blieb über weite Strecken bei seinem Plan und nutzte die eigenen Möglichkeiten konsequent. Mit dem 4:1-Heimsieg hält Eggendorf nach sieben Runden bei 16 Punkten und bleibt damit in der Spitzengruppe der Liga voll dabei. Für die Gastgeber war es ein Abend, an dem nicht große Worte, sondern die saubere Umsetzung den Unterschied gemacht hat.