In der Gebietsliga Süd/Südost hat der ASK Eggendorf am Freitagabend die SG Weissenbach/Klausen-L./A. mit 5:1 geschlagen und damit einen klaren Heimsieg eingefahren. Obmann Werner Müller führte den Erfolg vor allem auf die Haltung seiner Mannschaft zurück: „Wir wollten unbedingt gewinnen und haben dafür gekämpft.“ Nach kurzer Anlaufzeit übernahm Eggendorf die Partie, führte zur Pause 3:0 und blieb auch danach das klar tonangebende Team.

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Werner Müller beschrieb den Beginn der Partie offen und ohne Beschönigung. „Die ersten zehn Minuten dauerte es ein bisschen, bis wir ins Spiel gekommen sind“, sagte der Obmann nach dem Schlusspfiff. Diese Anlaufzeit war für ihn aber kein größeres Problem, weil seine Mannschaft danach immer besser hineinfand und sich das Spiel Stück für Stück auf die eigene Seite zog. In der 20. Minute brachte Fitim Vorfaj die Gastgeber mit 1:0 in Führung, und genau dieses Tor hob Müller im Rückblick besonders hervor. „Entscheidend war, dass wir in Führung gegangen sind und das erste Tor geschossen haben. Danach haben wir eigentlich befreit aufgespielt“, sagte er. Eggendorf blieb in dieser Phase das aktivere Team und legte noch vor der Pause zweimal nach. Komel Alizadeh traf in der 32. Minute zum 2:0, Markus Hellmuth-Schirnhofer stellte in der 45. Minute auf 3:0. Für Müller war diese Führung zur Halbzeit nur folgerichtig: „Danach spielten wir uns eine Anzahl von Chancen heraus und gingen verdient mit der Führung in die Halbzeit.“
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel aus Sicht der Hausherren noch einmal etwas ruhiger, ohne dass die Kontrolle wirklich verloren ging. Müller sagte dazu: „Die ersten zehn bis 15 Minuten hat es wieder ein bisschen gedauert. Vielleicht war es dem geschuldet, dass es schon 3:0 stand.“ Viel mehr als eine kurze Phase war das aber nicht, denn danach übernahm Eggendorf wieder klar das Kommando. Die Gastgeber wollten weiter nachlegen, und das schlug sich auch auf der Anzeigetafel nieder. In der 74. Minute sorgte Komel Alizadeh mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend für das 4:0. Kurz vor Schluss stellte Catalin-Andrei Albina in der 87. Minute auf 5:0. Dass Marco Milivojevic in der 89. Minute noch auf 1:5 verkürzte, änderte am Gesamtbild nichts mehr. Müller hatte sogar das Gefühl, dass noch mehr möglich gewesen wäre: „Bis zum Schluss wollten wir eigentlich Tore schießen. Die letzten fünf Minuten hatten wir noch Chancen. Es hätten auch sieben oder acht Tore werden können.“
Bei aller Deutlichkeit im Ergebnis sprach Müller auch dem Gegner den Einsatz nicht ab. Weissenbach habe „mit kämpferischem Herz dagegengehalten“ und Eggendorf das Leben „schon schwer gemacht“, sagte er. Gerade deshalb rückte er nach dem Schlusspfiff nicht einzelne Namen oder besondere Einzelaktionen in den Vordergrund, sondern die geschlossene Mannschaftsleistung. „Wir haben vielleicht nicht diese spielerischen Einzelspieler, aber wir sind kompakt als Mannschaft. Ein jeder kämpft für jeden, und das ist unsere momentane Stärke“, erklärte Müller. Genau darin sah er auch den entscheidenden Unterschied zwischen den beiden Teams. Sein Fazit fiel deshalb sehr klar aus: „Luft nach oben gibt es immer, aber dieses Mal gibt es eigentlich nichts auszusetzen.“ Mit dem 5:1 baut Eggendorf sein Punktekonto nach acht Runden auf 19 Zähler aus und bleibt an der Spitze. Für die kommenden Aufgaben ist das nicht nur wegen des Ergebnisses ein gutes Zeichen, sondern vor allem wegen der Art und Weise, wie die Mannschaft nach kurzer Anlaufzeit das Spiel an sich gezogen hat.