Aus der Sicht von Andreas Heher (ASK Loosdorf) war es ein gerechter Abend in der Gebietsliga West: Die Partie zwischen ASK Loosdorf und SG Purkersdorf/Pressbaum I bot ausgeglichenen Ballbesitz, aber klare Vorteile seiner Elf im letzten Drittel. Es war intensiv, zugleich fair und ohne strittige Szenen. Heher lobte die Konsequenz im Abschluss und fordert vor dem Nachtrag am Montag dieselbe Performance sowie volle Stärke.

Foto von Joshua Hoehne auf Unsplash
Heher ordnete das Spiel so ein: Seine Mannschaft habe deutlich mehr Großchancen herausgespielt und hätte „durchaus noch mehr Tore schießen können“. Die Gäste agierten gefällig im Mittelfeld, kamen aber kaum ins letzte Drittel und zu keiner wirklich klaren Möglichkeit. Der Ton war früh gesetzt: Patrik Chrenko traf bereits in der 1. Minute zum 1:0, Tomas Salata legte in Minute 26 das 2:0 nach – zur Pause stand es 2:0.
Nach Wiederbeginn fiel die Vorentscheidung: Gerald Bauer erhöhte in der 63. Minute auf 3:0. Laut Heher war mit diesem Treffer der Wille der Gäste gebrochen. Unmittelbar danach stellte Gabriel Kerschbaummeier in der 64. Minute auf 4:0. Gleichzeitig zeigte sich der Co-Trainer selbstkritisch: Aus Standards habe man zu wenig herausgeholt und sie auch zu selten gesucht.
Das Spiel war vor allem zu Beginn intensiv, weil die Gäste mit breiter Brust antraten; unfair wurde es jedoch nie – ein gutes, rassiges Match, in dem das Tempo phasenweise den Ausschlag gab. Strittige Szenen sah Heher nicht und attestierte auch dem Schiedsrichter eine gute Leistung. Im weiteren Verlauf erhöhte Marco Moser in der 70. Minute auf 5:0 und setzte in der 90. Minute den Schlusspunkt zum 6:1; dazwischen verkürzten die Gäste in der 85. Minute durch Raphael Gissauer auf 5:1.
Für das anstehende Nachtragsspiel am Montag formulierte Heher klare Erwartungen: Die Mannschaft solle „genauso performen wie gestern, auf die eigenen Stärken vertrauen“ und jeder „100 Prozent“ geben; er geht davon aus, „dass wir am Montag wieder mit voller Stärke antreten“.