Nach einem nervös begonnenen Duell zwischen dem SV Union Raika Blindenmarkt und dem TSV Meisl Grein in der Gebietsliga West sah Obmann Ing. Marc Egger seine Mannschaft früh auf Kurs. Er sprach von einem klar verdienten Auswärtssieg, vom übernommenen Kommando nach rund 15 Minuten und von hektischen Schlussminuten. Über allem stand seine Erleichterung: Stolz auf die drei Punkte und die abgegebene rote Laterne, verbunden mit der Hoffnung auf weitere Zähler im Abstiegskampf. Zudem betonte er: „Der Schiedsrichter hat eine gute Leistung gebracht – das gehört auch einmal erwähnt.“

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Beide Seiten starteten verhalten, riskierten wenig. Nach etwa 15 Minuten kippte die Partie spürbar zu Greins Gunsten. Egger ordnete ein: „Es war ein klar verdienter Sieg aufgrund der besseren Leistung. Nach der anfänglichen Nervosität hat Grein das Kommando übernommen.“ Aus der Stabilität heraus überzeugten die Gäste mit Präsenz im Zentrum, konsequenter Zweikampfführung und ruhigem Aufbauspiel – nur in den Schlussminuten wurde es noch einmal unnötig hektisch.
In der 24. Minute stellte ein unglücklicher Moment der Hausherren die Weichen: Ein Eigentor von Matthias Öllinger bedeutete die 1:0-Führung für Grein. Zur Pause stand es 1:0. Nach dem Seitenwechsel legte der TSV Meisl Grein nach – Martin Hubert erhöhte in Minute 57 abgeklärt auf 2:0. Spät wurde es noch einmal eng: Jan Marcina verkürzte in der 93. Minute auf 2:1. Egger sah den Sieg dennoch nicht in Gefahr: „Wir hätten die Partie früher entscheiden und das dritte Tor nachlegen müssen. Wir hatten zwei, drei gute Chancen und eine Hundertprozentige, die wir liegen gelassen haben – dadurch wurde es am Ende noch einmal hektisch.“
Besonders hervor hob Egger den Abräumer vor der Abwehr: „Mann des Spiels war für mich Maksym Maksymenko. Er hat unglaublich viele Zweikämpfe gewonnen und vor der Abwehr vieles entschärft, sodass Blindenmarkt kaum zu klaren Möglichkeiten kam.“ Personell musste Grein Ausfälle kompensieren, vor allem im Zentrum: Samuel Lehner fällt mit einem Kreuzbandriss länger aus, und Niklas Killinger laboriert an einem Muskelfaserriss. „Wir wussten, dass wir in diesem Abstiegskampfspiel drei Punkte brauchen – den Kampf haben wir angenommen und die taktischen Vorgaben erfüllt“, betonte Egger. Mit der abgelegten roten Laterne und dem 2:1-Sieg in Blindenmarkt will der TSV Meisl Grein den Rückenwind in die nächsten Runden mitnehmen.