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"Es waren die ganzen 90 Minuten" – Loosdorf gewinnt in Gottsdorf klar mit 5:0

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SV Gottsdorf
ASK Loosdorf

In der Gebietsliga West hat ASK Loosdorf am Sonntag bei SV Gottsdorf/M./P. einen klaren 5:0-Auswärtssieg gefeiert. Trainer Christoph Koppensteiner sah von der ersten Minute an eine sehr reife Vorstellung seiner Mannschaft, die das Spiel kontrollierte, früh in Führung ging und bis zum Schlusspfiff nicht nachließ. "Es waren die ganzen 90 Minuten, die mich zufrieden gestellt haben", sagte der Loosdorf-Coach nach dem Schlusspfiff.

Fußballspieler legt sich den Ball auf

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Früh auf Kurs

Loosdorf war von Beginn an das aktivere Team und brachte das auf den Platz, was sich die Mannschaft laut ihrem Trainer vorgenommen hatte. Koppensteiner sagte: "Wir sind von Anfang an sehr gut in die Partie gestartet, hatten das Spiel von Anfang an unter Kontrolle, bestimmten das Spiel und hatten dann auch bald unsere ersten Torchancen." Diese Überlegenheit schlug sich auch rasch im Ergebnis nieder. In der 14. Minute brachte Marco Moser die Gäste mit 1:0 in Führung, nachdem ein Einwurf noch verlängert worden war und er den Ball vor dem Tor über die Linie drückte. Nur sechs Minuten später legte Moser nach. Diesmal erkämpfte Loosdorf im Spielaufbau der Gastgeber den Ball, Moser schloss selbst ab und überhob den etwas weit vor dem Tor stehenden Schlussmann zum 2:0. Für Koppensteiner war genau diese Anfangsphase ein Beleg dafür, dass sein Team präsent war und das Tempo bestimmte.

Vor der Pause schon alles im Griff

Mit dem Doppelschlag im Rücken wurde die Partie für die Gäste noch klarer. Koppensteiner formulierte es so: "Mit dem 2:0 im Rücken war es natürlich ein bisschen leichter, und wir konnten das Spiel bis zur Halbzeit eigentlich souverän fortsetzen." Noch vor der Pause stellte Loosdorf auf 3:0. In der 28. Minute war Daniel Rapavý erfolgreich, nachdem er nach Aussage des Trainers einen Schuss von Valentin Rülling noch entscheidend über die Linie drückte. Dazu kamen aus Sicht des Coaches weitere Möglichkeiten, das Ergebnis schon vor dem Seitenwechsel noch deutlicher zu gestalten. Gerade deshalb war in der Kabine kein Nachlassen das Thema, sondern das klare Ziel, die Partie endgültig zu entscheiden. "Wir haben uns in der Halbzeit vorgenommen, dass wir nicht nachlassen, dass wir das Tempo hochhalten, dass wir das vierte Tor schießen wollen", sagte Koppensteiner. Diese Vorgabe passte zum gesamten ersten Durchgang, in dem Loosdorf mehr Ballbesitz hatte und Gottsdorf kaum ins Spiel kommen ließ.

Auch nach dem Wechsel ohne Bruch

Die zweite Halbzeit lief aus Sicht der Gäste praktisch in derselben Richtung weiter. Loosdorf blieb am Drücker, hatte viel Ballbesitz und kam weiter zu Abschlüssen. Der Trainer fasste diese Phase knapp, aber deutlich zusammen: "In der zweiten Halbzeit hat sich das Spiel sehr ähnlich wie in der ersten entwickelt. Wir bestimmten das Spiel, hatten sehr viel Ballbesitz, kamen zu unseren Torchancen." In der 66. Minute erhöhte Valentin Rülling auf 4:0, womit die Entscheidung endgültig gefallen war. Den Schlusspunkt setzte in der 79. Minute Daniel Rapavý zum 5:0. Dieses letzte Tor beschrieb Koppensteiner so: "Das 5:0 war ein schönes Tor von Daniel Rapavý, das er nach einer guten Kombination und einem Pass in den Sechzehner mit dem rechten Fuß genau ins Kreuzeck abschließen konnte." Bezeichnend für den Loosdorfer Auftritt war dabei auch, dass der Trainer keinen einzelnen Wendepunkt nennen wollte. "Es gab heute eigentlich keinen Moment, sondern es waren die ganzen 90 Minuten", sagte er.

Klare Leistung, aber sauber eingeordnet

Trotz des deutlichen Ergebnisses wollte Koppensteiner den Sieg nicht größer machen, als er für ihn war. Er lobte die eigene Mannschaft für Mentalität, Tempo und Einstellung, ordnete die 90 Minuten aber gleichzeitig nüchtern ein. "Wir wollten gute Mentalität, Tempo und Einstellung auf den Platz bringen. Das ist uns gelungen", sagte der Trainer. Er verwies aber auch darauf, dass Gottsdorf personell geschwächt war und mehrere Ausfälle zu verkraften hatte. Loosdorf selbst musste laut Koppensteiner ebenfalls auf den Kapitän und auf den kranken Constantin Scharner verzichten, konnte diese Ausfälle aber besser kompensieren. Dass die Gastgeber vor dem Spiel eine gute Serie mit drei Siegen und einem Unentschieden aus den letzten vier Partien hatten, nahm der Coach dennoch ernst. Umso zufriedener war er mit der Art und Weise, wie sein Team die Aufgabe löste. "Wir wissen sehr gut, wie wir diesen Sieg einordnen müssen", sagte Koppensteiner, der mit Loosdorf nach neun Runden bei 20 Punkten hält und weiter ganz vorne dabei ist. Entsprechend fiel auch der Ausblick aus: "Wir werden hart weiterarbeiten, um die Aufgaben in den kommenden Wochen erfolgreich bestreiten zu können."

Gebietsliga West: Gottsdorf : Loosdorf - 0:5 (0:3)

  • 79
    Daniel Rapavý 0:5
  • 66
    Valentin Rülling 0:4
  • 28
    Daniel Rapavý 0:3
  • 20
    Marco Moser 0:2
  • 14
    Marco Moser 0:1