In der Gebietsliga West hat sich SVU IPC-Road Mauer Öhling am Freitagabend mit 3:0 gegen FC Leonhofen durchgesetzt und damit die erhoffte Reaktion auf die vergangenen Wochen gezeigt. Schon zur Pause führten die Gastgeber 1:0, nach dem Wechsel legten sie rasch zwei Tore nach. Obmann Wolfgang Fehringer sprach von einer „sehr ansprechenden Leistung“ und davon, dass seine Mannschaft die Partie „wirklich komplett unter Kontrolle“ hatte.

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Fehringer hatte nach dem Schlusspfiff keinen Zweifel daran, wann seine Mannschaft die Richtung vorgab. „Von Anfang an“, sagte er auf die Frage, wann er das Spiel auf die Seite seiner Mannschaft kippen sah. Schon ab dem Anstoß sei zu erkennen gewesen, dass seine Elf „sehr gut eingestellt, sehr willig, aggressiv und spielfreudig“ war. Genau dieses Bild zeigte sich dann auch auf dem Platz. Mauer Öhling setzte den Gegner früh unter Druck und schaffte in der 26. Minute die verdiente Führung. Matthias Henikl traf zum 1:0 und sorgte damit für jenen Moment, den Fehringer besonders hervorhob: „Das erste Tor war natürlich befreiend.“ Dazu kam, dass ihm auch die Entstehung gefiel. Er sprach von einer „sehr schönen Aktion“, die Henikl mit einem prächtigen flachen Schuss genau ins Eck abschloss.
Mit diesem Vorsprung im Rücken blieb Mauer Öhling das aktivere Team und ließ Leonhofen kaum zur Geltung kommen. Fehringer brachte es nach dem Spiel klar auf den Punkt: „Leonhofen ist nie wirklich ins Spiel gekommen.“ Daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Statt einer Reaktion der Gäste folgte das schnelle Nachlegen der Heimelf. In der 52. Minute erhöhte Lukas Wöran auf 2:0, nur sechs Minuten später stellte Markus Schweighofer auf 3:0. Damit war die Partie früh in der zweiten Halbzeit praktisch entschieden. Fehringer sah darin die logische Folge eines durchgehend guten Auftritts, zumal seine Mannschaft auch darüber hinaus einiges liegen ließ. „Wir haben wirklich sehr viele Chancen herausgearbeitet und noch zwei weitere verwertet, aber auch sehr viele liegen gelassen“, sagte er. Das 3:0 war damit ein klarer Sieg, der aus seiner Sicht sogar noch deutlicher hätte ausfallen können.
Die größte Stärke seiner Mannschaft sah der Obmann nicht nur in den drei Treffern, sondern vor allem im gesamten Auftreten. „Die größte Stärke war sicher der geschlossene und willige Auftritt“, erklärte Fehringer. Nach dem Spiel der Vorwoche habe sich die Mannschaft unbedingt besser präsentieren wollen, und genau das sei gelungen. Dass der Gegner mit einer guten Saison im Rücken angereist war, machte den Abend für ihn zusätzlich wertvoll. „Sie haben eine sehr gute Saison, aber gegen uns haben sie sehr schwer ins Spiel gefunden und wir haben sehr wenig zugelassen“, sagte Fehringer. Trotz des deutlichen Erfolgs blieb er in der Einordnung sachlich. „Wir sind eine junge Mannschaft, da wird es immer etwas zu verbessern geben“, meinte er, stellte aber ebenso klar: „Im Großen und Ganzen war es ein guter Auftritt.“ Auch rundherum blieb der Abend ruhig, Fehringer sprach von keinen strittigen Szenen und einem „sehr souveränen“ Schiedsrichtergespann. So stand am Ende nicht nur ein verdienter 3:0-Heimsieg, sondern auch ein Auftritt, mit dem Mauer Öhling seine Tabellenführung untermauerte.