Am 26. Spieltag der 1. Klasse Mitte trennten sich der ASK Weppersdorf und die SPG Nikitsch/ Kr. Minihof 2:2. Weppersdorf führte zweimal durch Martin Gosztola, die Gäste antworteten jeweils durch Martin Kondor. Co-Trainer Lorandt Schuller sprach von einer intensiven, ausgeglichenen Partie und konnte mit dem Punkt leben: "Wir waren ein bisschen näher am Sieg, aber das X geht in Ordnung." Besonders weh tat ihm der Ausgleich kurz vor der Pause.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Weppersdorf erwischte den besseren Zugriff und setzte nach einer halben Stunde das erste Ausrufezeichen: Martin Gosztola traf in Minute 30 zum 1:0 und brachte den Tabellenführer auf Kurs. Die Führung hielt jedoch nicht bis zur Pause. Kurz vor dem Halbzeitpfiff glich Martin Kondor aus (45.). "Entscheidend war, dass Nikitsch zehn Sekunden vor der Pause nach einer Unkonzentriertheit von uns ausgeglichen hat. Ich glaube, mit dem 1:0 in der Kabine hätten wir die Partie gewonnen", ärgerte sich Schuller. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen, wieder schlug Gosztola zu und stellte in der 62. Minute auf 2:1. Doch auch diesmal hatte Nikitsch eine Antwort parat: Kondor markierte nur sechs Minuten später das 2:2. Mehr passierte am Ergebnis nicht – beide Teams nutzten je zwei ihrer Möglichkeiten.
Nach dem Abpfiff fasste Lorandt Schuller den Abend in einfachen Worten zusammen: "Es war eine sehr intensive Partie. Phasenweise war einmal die eine, dann wieder die andere Mannschaft besser. Beide hatten mehrere Tormöglichkeiten." Dass sein Team zweimal vorlegte, passte zu seinem Eindruck, man sei dem Dreier näher gewesen. Gleichzeitig blieb der Co-Trainer geerdet: "Wir waren ein bisschen näher am Sieg, aber das X geht in Ordnung." Was gefehlt hat, brachte er klar auf den Punkt: "Wenn wir vor dem Tor etwas konsequenter gewesen wären, hätten wir vielleicht gewonnen." Und weil auch die Gäste ihre Szenen hatten, ergänzte er fair: "Genauso hätten wir das Spiel auch verlieren können. Nikitsch hatte auch Chancen."
Viel Anerkennung gab es von Schuller für den Gegner, der im Aufstiegsrennen jede Möglichkeit braucht: "Die Kampf- und Laufbereitschaft hat mir imponiert. Sie haben alles für den Sieg gegeben und wirklich Fußball gespielt." Auch der Rahmen passte: "Die Entscheidungen waren okay. Es gab keine strittigen Situationen, der Schiedsrichter hat fair gepfiffen. Es war kampfbetont, aber fair." In der Tabelle nimmt Weppersdorf den Punkt mit und bleibt mit 63 Zählern an der Spitze, während die SPG Nikitsch/ Kr. Minihof mit 55 Punkten als Dritter weiter dranbleibt. Für die Hausherren heißt das: Leistung mitnehmen und vorne weiter konsequent bleiben.