In der 1. Klasse Mitte gewann die SPG Rabnitztal gegen den Sportclub Dörfl mit 3:0 (1:0). Nach einer offenen ersten halben Stunde legten die Hausherren vor und brachten den Sieg abgeklärt nach Hause. Medienfrau Jessica Vukovich sprach von einer kontrollierten Vorstellung und hob den Doppelpack von Balazs Vidak sowie die stabile Abwehr hervor. Dörfl blieb dran, hatte aber zu wenig Konsequenz. Für Rabnitztal sind es drei Punkte, die nach zwei mageren Runden besonders guttun.

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Die Anfangsphase gehörte keinem so richtig, beide Teams suchten den schnellen Weg nach vorne. Jessica Vukovich schilderte das Bild klar: "Die ersten dreißig Minuten waren ein Hin und Her, bis wir uns kurz vor der Pause 1:0 in Führung gebracht haben." In der 37. Minute stellte Balazs Vidak auf 1:0, zur Halbzeit stand es 1:0. Nach dem Seitenwechsel kam Rabnitztal gut aus der Kabine und hielt das Tempo hoch. "Wir sind gut gestartet, haben nicht viel anbrennen lassen. Dörfl hatte ein, zwei Chancen, aber insgesamt haben wir die Partie gestaltet und nicht aus der Hand gegeben", betonte Vukovich. Dörfl blieb zwar bemüht, wurde aber selten zwingend – auch weil die Gastgeber in den entscheidenden Zonen griffiger waren und die Ruhe behielten.
Der Schlüssel lag für Rabnitztal in der Mischung aus Effizienz vorne und Stabilität hinten. Kurz nach Wiederanpfiff schlug Vidak erneut zu und erhöhte in der 51. Minute auf 2:0. Vukovich hob besonders diesen Moment hervor: "Er stand aus sieben, acht Metern völlig frei, hatte gefühlt fünf Sekunden für den Abschluss und hat den Ball unten eingeschoben." Spätestens mit dem 3:0 durch Elischa Iby in der 68. Minute war der Deckel drauf. Dass es am Ende zu null stand, war kein Zufall. "Unsere Abwehr stand gut und hat wenig zugelassen. Daraus entstand unser Aufbauspiel, und so konnten wir am Ende drei Tore machen", erklärte Vukovich. Dieses Gerüst gab den Gastgebern die nötige Sicherheit, um das Spiel über weite Strecken zu kontrollieren.
Ganz ohne Aufreger ging es nicht durch. "Etwa fünfzehn Minuten vor Schluss hätte man über Rot für Dörfl sprechen können", sagte Vukovich, fügte aber sofort an: "Insgesamt hat es gepasst, und unser Sieg hing nicht am Schiedsrichter." Verbesserungsbedarf sieht sie trotz des klaren Erfolgs: "Es gibt Situationen, in denen wir hinten unsicher wirken, da fehlt manchmal die Absprache. Insgesamt bin ich aber zufrieden mit der Entwicklung nach der Zusammenlegung." Auf die Stimmung wirkte sich der Dreier spürbar aus: "Nach den letzten zwei Runden konnten wir endlich wieder befreiter spielen." In der Tabelle stehen Rabnitztal (39 Punkte) und Dörfl (37) aktuell als direkte Nachbarn auf den Rängen sieben und acht.