Platz sieben und 40 Punkte: Für den 1. Klasse Mitte-Vertreter ASK Raiding endet die Saison im stabilen Mittelfeld – und mit einem klaren Bekenntnis zur eigenen Jugend. Trainer Anton Drabecks Fazit lautet: zufrieden, aber nicht satt. „Wir sind mit dem siebten Platz hochzufrieden. Sechzehn Vereine, genau in der Mitte. Das war für uns eine erfolgreiche Saison, ohne Wenn und Aber.“ Den Weg will Raiding fortsetzen: mehr Eigenbauspieler, ruhige Hand, und in der Vorbereitung gezielte Arbeit an den Baustellen, vor allem beim Umschalten und bei Standards.

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Der Rückblick des Trainers fällt klar aus: „Stimmung ist sehr gut.“ Das war nicht immer so, denn zwischendurch steckte Raiding in einer Fünf-Spiele-Negativserie. Drabeck beschreibt die Wende offen: „Wir haben unsere Konsequenzen gezogen und vermehrt auf eigene Spieler gesetzt. Das war gut so, die Stimmung in der Mannschaft war sofort besser, und wir haben das mit Resultaten untermauert.“ Der siebte Rang gibt dem Kurs recht, auch weil das Team über weite Strecken stabil punktete und am Ende mit 40 Zählern sauber einlief. Für Drabeck ist das kein Zufall, sondern das Resultat einer Linie: „Für einen kleinen Verein wie Raiding muss das der Weg sein.“ Beeindruckt haben ihn die Teams von oben – „bei Weppersdorf merkt man, dass die Legionäre den Ton angeben“ –, zugleich lobt er Vereine, die wie Raiding stark auf Eigenbauspieler setzen.
Rund um die Mannschaft bleibt die Basis bestehen, Hektik ist kein Thema. „Unsere Funktionäre sind alle geblieben. Der Verein ist so aufgestellt wie in der Vergangenheit, so gehen wir in die neue Meisterschaft.“ Fixe Zu- oder Abgänge gibt es noch nicht, aber die Richtung ist gesetzt: „Es wird Veränderungen geben, in welcher Form sehen wir in drei, vier Wochen. Der Weg der letzten fünf, sechs Wochen bleibt: vermehrt auf unsere eigenen Spieler schauen.“ Wichtiges Personalthema ist die Gesundheit. Drabeck hofft auf die Rückkehr eines Leistungsträgers: „Ich hoffe, dass Niklas Gneis, der das halbe Jahr nicht gespielt hat, zum Meisterschaftsstart wieder voll zur Verfügung steht. Er hat uns als Außendecker oder Läufer sehr gefehlt.“ Trainiert wird ab 30. Juni – da gilt es, zwischen Urlaubszeiten und Tagesform die Gruppe zusammenzuführen.
Der Plan für den Sommer steht: „Wir starten am 30. Juni. Am 4. Juli haben wir unser erstes Vorbereitungsmatch gegen Trassmarkt beim Sportfest in St. Martin.“ Insgesamt sind fünf Testspiele vorgesehen, um Automatismen zu schärfen und Neuzugänge, falls sie kommen, rasch zu integrieren. „Wir werden gut trainieren, und weil in der Vorbereitung keine Reserve spielt, bekommen auch ein paar Junge Minuten, die noch nie in der Ersten waren.“ Inhaltlich setzt Drabeck klare Schwerpunkte: „Wir müssen das Spielerische in den Vordergrund stellen – vor allem den Weg von der Defensive in die Offensive. Und unser größtes Thema sind Standards, Corner und Freistöße, gegen uns und für uns. Da haben wir Nachholbedarf.“ Unterstützung im Alltag bleibt verlässlich: „Mario Lösch hat mir oft geholfen und bringt viel Erfahrung mit. Das wird so bleiben.“ Und die Ziele? „Mit dem eigenen Kader wieder im Mittelfeld – sechster, siebter, vielleicht einmal fünfter. Und Woche für Woche denken.“