In der 1. Klasse Mitte hat SPG HRVATI am dritten Spieltag gegen den Sportverein Loipersbach eine klare 0:8-Heimniederlage hinnehmen müssen. Nach einem 0:2 zur Pause geriet die Partie nach dem Seitenwechsel endgültig außer Reichweite. Sektionsleiter Michael Karall sprach danach von klaren Nachteilen in den Zweikämpfen und bei der Laufbereitschaft, während der Gegner von Beginn an mehr vom Spiel hatte und seine Chancen konsequent nutzte.

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Schon in der Anfangsphase war zu sehen, in welche Richtung der Nachmittag laufen würde. Karall sagte klar: „Die Gäste waren von Anfang an überlegen und spielten sich sehr viele Chancen heraus.“ Genau dieses Bild schlug sich dann auch im Ergebnis nieder. In der 23. Minute brachte Sandro Sedlatschek den Sportverein Loipersbach in Führung, kurz vor der Pause legte Marco Hodosi das 0:2 nach. Für die SPG HRVATI war das ein Rückstand, der den bisherigen Verlauf gut widerspiegelte, weil der Gegner laut Karall „sehr gut eingestellt“ war und „vor allem über den rechten Flügel viel Druck gemacht“ habe. Auch bei den Treffern sah der Sektionsleiter die Überlegenheit des Gegners klar bestätigt: „Die Tore waren eigentlich fast alle schön herausgespielt.“
Nach dem Seitenwechsel bekam die Partie dann rasch ihre endgültige Richtung. Marco Hodosi erhöhte in der 59. Minute auf 0:3, und Karall machte genau diese Phase als entscheidend aus. „Beim Stand von 0:3 nach der Pause hatten wir eine gute Chance, und im Gegenzug fiel gleich das 0:4. Dann war das Spiel komplett entschieden“, sagte der Sektionsleiter. Das vierte Tor erzielte Luca Sedlatschek in der 62. Minute. Zwei Minuten später musste David Grubits mit Rot vom Feld, womit die Aufgabe für die SPG HRVATI noch schwieriger wurde. In der Schlussphase baute der Sportverein Loipersbach das Ergebnis weiter aus: Rafael Holzhofer traf zum 0:5, Sandro Sedlatschek erhöhte auf 0:6, ehe Felix Bronkhorst und Michael Gerdenitsch mit ihren Toren den 0:8-Endstand herstellten.
In seiner Analyse wurde Karall deutlich, ohne nach Nebenschauplätzen zu suchen. „Wir waren in den Zweikämpfen nicht vorhanden. Da waren sie klar besser. Auch die Laufbereitschaft war nicht gegeben“, erklärte er nach dem Schlusspfiff. Damit benannte er genau jene Punkte, die aus seiner Sicht den größten Unterschied zwischen den beiden Mannschaften ausmachten. Während der Sportverein Loipersbach die Partie über weite Strecken kontrollierte und seine Angriffe sauber zu Ende spielte, fand die SPG HRVATI nie richtig ins Spiel. Diskussionen um den Unparteiischen wollte Karall gar nicht erst aufmachen, sein Urteil fiel knapp und eindeutig aus: „Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung.“ Nach dem dritten Spieltag bleibt die SPG HRVATI damit weiter ohne Punkte, während der Sportverein Loipersbach auf vier Zähler stellt.