Spielberichte

„Die Mannschaft will immer“ – Raiding belohnt sich in Rabnitztal in der letzten Aktion

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SPG Rabnitztal
ASK Raiding

In der 1. Klasse Mitte haben sich SPG Rabnitztal und ASK Raiding lange ein enges und kampfbetontes Spiel geliefert. Am Ende nahmen die Gäste aber doch ein 1:0 mit, weil Norbert Janos Halasz in der Nachspielzeit den letzten Corner der Partie verwertete. Co-Trainer Anton Drabeck sprach danach von einem Auftritt, bei dem seine Mannschaft bis zur letzten Aktion dranblieb und sich für neunzig konsequente Minuten belohnte.


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Image by Roshan Rajopadhyaya from Pixabay

Lange ausgeglichen, spät entschieden

Über weite Strecken entwickelte sich die Partie genau so, wie Drabeck es erwartet hatte. „Rabnitztal daheim, dazu ein kampfstarker Gegner – wir haben gewusst, dass das ein schwerer Gang wird“, sagte der Co-Trainer nach dem Spiel. Viel trennte beide Mannschaften zunächst nicht, zur Pause stand es folgerichtig 0:0. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung offen. Drabeck sprach ehrlich von „zwei, drei Chancen für uns, aber auch zwei, drei Chancen für den Gegner“ und machte damit klar, wie knapp diese Partie tatsächlich war. Dass am Ende doch noch ein Sieger feststand, lag an der letzten Standardsituation des Spiels: In der 90.+2. Minute bekam Raiding noch einen Corner, Norbert Janos Halasz köpfte zum 1:0 ein und entschied damit eine Partie, die bis dahin jederzeit auch torlos hätte enden können.

Rabnitztal verlangte alles ab

Gerade weil der Sieg erst in der letzten Aktion fiel, ordnete Drabeck die drei Punkte sehr nüchtern ein. „Wenn wir heute mit einem 0:0 rausgegangen wären, hätte ich meinen Spielern auch keinen Vorwurf gemacht“, meinte er. Dieses Urteil sagte auch viel über den Gegner aus. Rabnitztal bestätigte für ihn genau das Bild, das er seiner Mannschaft schon vor dem Anpfiff vermittelt hatte: körperlich robust, laufstark und unangenehm zu bespielen. „Das hat mich von den letzten Ergebnissen gar nicht blenden lassen. Ich habe gewusst, dass uns Rabnitztal alles abverlangen wird“, sagte Drabeck. Umso höher war der Wert dieses Auswärtssieges einzuschätzen, weil Raiding in einem Spiel auf Augenhöhe ruhig blieb, sich nicht aus der Ordnung bringen ließ und bis tief in die Nachspielzeit an die eine entscheidende Aktion glaubte.

Mit Herz bis zur letzten Minute

Der späte Treffer war für Drabeck deshalb mehr als nur ein glücklicher Schlusspunkt. Er sah darin vor allem das Wesen seiner Mannschaft. „Dass wir in der allerletzten Aktion nach einem Corner noch das Tor machen, zeigt, dass die Mannschaft immer will und nie aufsteckt“, sagte er. Der Co-Trainer hob mehrfach hervor, wie geschlossen seine Elf derzeit auftritt und wie stark der Zusammenhalt innerhalb des Kaders ist. „Wir haben eine komplette Kameradschaft in der Mannschaft“, erklärte er, und genau das habe man auch diesmal wieder gesehen. Gerade jetzt, gegen Ende der Meisterschaft, sei das besonders viel wert, weil einige Spieler angeschlagen seien. Drabeck erwähnte dabei auch Gabriel Kautz, der trotz leichter Grippe durchhielt. „Die Burschen stellen sich immer in den Dienst der Mannschaft. Die sind alle mit Herz dabei“, sagte er und machte deutlich, dass für ihn diesmal weniger die Taktik als vielmehr die Haltung seiner Mannschaft im Vordergrund stand.

Stolz auf den Weg

Den größeren Rahmen wollte er aber nicht aus den Augen verlieren. Raiding hält nach diesem 1:0 bei 30 Punkten und steht an der Spitze. Für Drabeck ist das keine Selbstverständlichkeit. „Nach dem 2:7 in Dörfl hätte keiner geglaubt, dass wir zwei Runden vor Schluss so dastehen“, sagte er. Genau deshalb überwog nach dem Schlusspfiff klar der Stolz auf das, was seine Mannschaft bis jetzt auf die Beine gestellt hat – und der Wille, in den letzten beiden Spielen vorne zu bleiben.

1. Klasse Mitte: SPG Rabnitztal : Raiding - 0:1 (0:0)

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    Norbert Janos Halasz 0:1