In der 1. Klasse Nord traf der SC Apetlon auf den SC Frauenkirchen – das Duell endete 0:0. Für Thomas Haider, Trainer des SC Apetlon, stand die Leistung im Vordergrund: Seine Mannschaft investierte viel, hatte aus seiner Sicht die klareren Möglichkeiten und blieb bis zum Schluss stabil. „Das Unentschieden geht in Ordnung, jedoch hätten wir uns den Sieg mehr verdient gehabt“, bilanzierte Haider. Er sprach von einem insgesamt ausgeglichenen Spiel mit Chancenplus für seine Elf, einer kontrollierten 1. Halbzeit und einem intensiven, aber fairen Kräftemessen nach der Pause. Kompaktheit, disziplinierte Defensivarbeit und ein starker Teamgedanke sollen auch die nächsten Aufgaben prägen.

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Im Vorwärtsgang erarbeitete sich Apetlon mehrere aussichtsreiche Szenen. Besonders in Erinnerung blieb eine Aktion nach dem Seitenwechsel: „Beim Stangenschuss von Fabian Frank hatten wir in der 2. Halbzeit Pech. Sonst hatten wir auch noch gute Gelegenheiten, wie zum Beispiel Mark Füleki, der alleine auf den Tormann zulief, die wir leider nicht in Tore ummünzen konnten.“ Diese Momente untermauern den Eindruck, dass Apetlon dem Sieg näher war.
Gegen den Ball überzeugte die Haider-Elf mit geschlossener Arbeit. „Meine Defensive hat gut zusammengearbeitet. Die ganze Mannschaft hat gegen den Ball viel investiert. Frauenkirchen kam nur zu einigen Halbchancen und versuchten es immer wieder aus der Distanz“, so der Coach. Der eigene Kasten blieb folgerichtig über die gesamte Spieldauer unangetastet.
Zum Verlauf ordnete Haider ein: „In der 1. Halbzeit hatten wir das Spiel meiner Meinung nach unter Kontrolle und auch mehr Ballbesitz. In der 2. Halbzeit war es dann ein offener Schlagabtausch mit mehreren Torchancen für uns.“ Auch bei ruhenden Bällen präsentierte sich Apetlon stabil: „Defensiv konnten wir die Standardsituationen gut wegverteidigen, offensiv waren wir immer wieder gefährlich. Frauenkirchen hatte eine gute Freistoßaktion über die Seite, da brannte einmal der Hut.“ Die Partie war intensiv, aber fair: „Die Intensität am Platz war sehr gut, mit vielen Zweikämpfen, jedoch kein unfaires Spiel.“ Taktische Anpassungen blieben aus: „In der Halbzeit wurde nichts geändert, wir waren gut im Spiel.“ Der Blick geht nach vorne: „Im Vordergrund sollte bei uns wieder stehen, dass wir als Mannschaft geschlossen auftreten.“