In der II. Liga Süd feierte der SC HERZ Pinkafeld gegen den SK Unterschützen einen klaren 4:0-Heimsieg. Ein Treffer in Minute zwei legte früh den Grundstein, vor der Pause fiel das beruhigende 2:0, nach Seitenwechsel machte Dario Tadic mit weiteren Toren alles klar. Trainer Benjamin Posch sprach von einem „günstigen Start“ und lobte die Gier seiner Mannschaft, zugleich anerkannte er die robuste, mutige Gäste-Elf. Sein Fazit passte zur klaren Pausenführung: „Ab dem zweiten Tor brannte nur noch wenig an.“

Die Spieler liefen anlässlich des Muttertags mit ihren Mamas ein. Schöne Aktion! (Foto: Lukas Köberl)
Pinkafeld erwischte einen Traumstart: Schon in der 2. Minute traf Ziga Kous zum 1:0 und stellte die Weichen. „Das Spiel hat denkbar günstig für uns begonnen. Wir sind in der zweiten Minute in Führung gegangen“, sagte Benjamin Posch und beschrieb, was danach folgte: „Wir haben uns mit Fortdauer des Spiels einige Chancen erspielt und mit viel Leidenschaft verteidigt.“ Unterschützen blieb zwar griffig und gut organisiert, doch die Hausherren hatten mehr vom Spiel. Kurz vor der Pause legte Dario Tadic in Minute 42 das 2:0 nach – der Moment, der die Partie in ruhigeres Fahrwasser brachte. „Das zweite Tor kurz vor der Halbzeit war ein beruhigender Faktor. Ab diesem Zeitpunkt hat man gespürt, dass vermutlich relativ wenig anbrennen wird“, so Posch. Mit dem 2:0 ging es in die Kabinen, ein Zwischenstand, der den Verlauf sauber abbildete.
Nach dem Seitenwechsel blieb Pinkafeld aktiv und suchte die Entscheidung. Dario Tadic erhöhte in der 71. Minute auf 3:0 und legte in Minute 78 noch einmal nach – 4:0, sein Dreierpack war perfekt. Dass der Tabellenführer die Kontrolle behielt, führte Posch vor allem auf Haltung und Arbeit gegen den Ball zurück: „Die größte Stärke war diese Gier, erfolgreich zu sein und gegen jeden Gegner das Bestmögliche abzurufen. Wenn sich das addiert, kommt so eine Leistung zustande.“ Trotz des klaren Ergebnisses sah der Coach Ansatzpunkte: „In der Chancenverwertung haben wir in den nächsten Wochen Potenzial, effizienter zu sein.“ Für den Respekt vor dem Gegner fand er ebenfalls klare Worte: „Unterschützen war extrem gut organisiert, defensiv sehr robust und im eigenen Ballbesitz sehr mutig. Sie haben uns immer wieder vor Aufgaben gestellt, die die Jungs bravourös gemeistert haben.“
Strittige Szenen gab es aus Sicht des Trainers kaum. „Es gab kaum Situationen, die man anders entscheiden hätte können“, sagte Posch. Neben dem Sportlichen blieb ein besonderer Rahmen hängen: Anlässlich des bevorstehenden Muttertags liefen Spieler und Trainer gemeinsam mit ihren Müttern ein. „Es war eine sehr familiäre Stimmung. Ich bedanke mich bei jeder Mutter, die gekommen ist, und beim Verein für diese Möglichkeit. Wir wünschen allen Mamas einen schönen Muttertag.“, so Posch. Sportlich steht Pinkafeld nach Runde 26 weiter ganz vorne (55 Punkte), Unterschützen hält bei 30 Zählern.