In der II. Liga Süd feierte SV KB-Performance Rechnitz einen 2:1-Heimsieg gegen SV Olbendorf. Nach einem 1:1 zur Pause sorgte Peter Gergö kurz nach Wiederbeginn für die Entscheidung, zuvor hatte Roland Milan Szanto die Führung besorgt. Trainer Joachim Parapatits sprach von vielen herausgespielten Möglichkeiten, Stangenschüssen und einer starken Reaktion nach dem Seitenwechsel – und hob zugleich den Teamspirit als Schlüssel hervor. „Wir haben nach der Pause sehr gut gespielt und uns den Sieg verdient“, hielt der Rechnitz-Coach nach einem intensiven Heimauftritt fest.

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Rechnitz erwischte den besseren Start und hatte, wie Joachim Parapatits betonte, über weite Strecken der ersten Halbzeit mehr vom Spiel. Der Lohn kam in Minute 33: Roland Milan Szanto stellte auf 1:0. „Wir hatten Phasen, in denen wir dominiert haben“, sagte der Trainer. „Wir machen das 2:0 nicht, der Gegner gleicht aus und hat kurz vor der Pause eine Riesendoppelchance – unser Torwart hält großartig.“ Tatsächlich kam Olbendorf in der 40. Minute durch Leon Hofer zum 1:1, ehe der Unparteiische mit diesem Spielstand in die Kabinen bat. Für Parapatits war das Remis zur Halbzeit „glücklich, weil unser Tormann uns mit zwei Paraden im Spiel gehalten hat“. Aus dieser Szene nahm seine Mannschaft spürbar Energie mit: Die Führung war weg, aber das Gefühl, hier mehr holen zu können, blieb vorhanden.
Aus der Kabine kam Rechnitz mit frischem Schwung. „Nach der Halbzeit haben wir sehr gut gespielt, viele Chancen kreiert, Stangenschüsse gehabt, ein Eins-gegen-eins gegen den Torwart – und dann letztendlich meiner Meinung nach verdient gewonnen“, beschrieb Parapatits den Auftakt in Durchgang zwei. In der 50. Minute fiel das Tor, das den Unterschied ausmachte: Peter Gergö versenkte zur 2:1-Führung. Der Coach spürte da den Kipppunkt: „Mit dem 2:1 gleich nach der Pause hatte ich das Gefühl, dass wir nichts mehr anbrennen lassen.“ Dass nicht früher Ruhe war, lag an der eigenen Effizienz. „Die Chancenverwertung ist ein Thema, daran können wir arbeiten“, gab Parapatits offen zu. Gleichzeitig gefiel ihm der Mut seiner Elf, die auch nach Aluminiumtreffern drangeblieben ist und das Spiel kontrollierte, ohne hinten viel zuzulassen.
In der Analyse hob der Trainer mehrere Dinge hervor. „Unser Torwart hat die Riesendoppelchance vor der Pause pariert. Und natürlich Szanto und Gergö – beide machen super Tore“, sagte Parapatits, bevor er das Kollektiv in den Mittelpunkt rückte: „Unsere größte Stärke war der Teamspirit. Jeder hat für jeden gearbeitet, und dadurch ist spielerisch auch viel gegangen.“ Auch den Gegner ordnete er respektvoll ein: „Olbendorf war übers ganze Spiel gefährlich.“ Bei aller Intensität blieb es eine faire Partie. „Der Schiedsrichter war sehr korrekt, hat sehr gut gepfiffen“, so der Coach. In der Tabelle bewegt sich Rechnitz im vorderen Mittelfeld, Olbendorf im sicheren Mittelfeld – der Dreier tut dennoch gut für die nächsten Aufgaben. Parapatits’ Blick bleibt klar: „Bei der Chancenverwertung können wir zulegen, der Rest hat heute sensationell funktioniert.“