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"Wir werden das Bestmögliche aus dieser jungen Mannschaft machen" – UFC Podersdorf am See stellt Weichen neu

UFC Podersdorf a. S.

In der 1. Klasse Nord geht UFC Podersdorf am See nach einer wechselhaften Saison auf Platz acht in den Sommer. Sportlicher Leiter Mario Eger sieht trotz der schwächeren Schlussphase vor allem im Innenleben der Mannschaft viel Positives, macht aber auch klar, wo der Verein ansetzen will: Die Trainingsbeteiligung soll steigen, junge Spieler sollen näher an die Kampfmannschaft rücken. Dazu kommt ein Umbruch im Trainerstab und erste Bewegung im Kader.


Torwart in Neongelb spielt den Ball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Achter Platz nach wechselhaften Monaten

Ein Blick auf den Saisonverlauf zeigt, warum Eger den Rückblick nicht nur am Tabellenplatz festmacht. UFC Podersdorf am See war in der abgelaufenen Phase nie weit weg von den vorderen Rängen, lag zwischenzeitlich sogar auf Platz drei und bewegte sich lange in einem engen Mittelfeld. Erst in den letzten Wochen ging es wieder etwas nach unten, zuletzt blieb die Mannschaft in fünf Spielen ohne Sieg. Für Eger ist dennoch ein anderer Punkt entscheidend. "Was gut funktioniert hat, war das Kollektiv, die Kameradschaft und das enge Zusammenhalten der Mannschaft", sagt er. Genau dieser Zusammenhalt ist für ihn die Basis, auf der der Verein nun weiterarbeiten will.

Mehr Intensität im Alltag

Gerade deshalb richtet sich der Blick beim Trainingsstart nicht nur auf Ergebnisse, sondern stark auf den Alltag. Eger spricht offen an, wo er den nächsten Schritt sehen will: "Wir wollen die Trainingsbeteiligung steigern und die jungen Spieler für die Kampfmannschaft fördern." Das ist keine beiläufige Bemerkung, sondern ziemlich genau die Richtung, in die sich der Verein bewegen soll. Mehr Präsenz im Training bedeutet für ihn mehr Konstanz über Wochen hinweg, und die Förderung junger Spieler soll dafür sorgen, dass der Kader breiter und belastbarer wird. Positiv ist aus Sicht des Sportlichen Leiters, dass UFC Podersdorf am See ohne verletzte Spieler in die Vorbereitung gegangen ist.

Abgänge, Neuzugang und neue Aufgaben

Auch personell tut sich im Sommer einiges. Mit Dominik Berger und Maté Sipos stehen zwei Abgänge fest, dazu nannte Eger noch weitere Spieler, die den Verein verlassen oder ihre Karriere beendet haben. Auf der Zugangsseite ist bisher Pek Tornow als Tormann vom SV Gols dazugekommen. Parallel dazu gab es Veränderungen rund um die Mannschaft. Der bisherige Trainer ist nicht mehr da, Mario Eger selbst übernimmt künftig noch mehr Verantwortung und arbeitet zusätzlich als Co-Trainer. Auch in der U23 und im Torwartbereich wurden die Aufgaben neu verteilt. Vieles deutet also darauf hin, dass dieser Sommer in Podersdorf nicht nur ein normaler Neustart ist, sondern ein echter Umbau im Alltag.

Die junge Linie soll jetzt tragen

Dass Eger immer wieder auf die jungen Spieler zurückkommt, ist kein Zufall. Er nennt sie ausdrücklich als wichtigsten Punkt für die kommenden Monate und verweist dabei auf Bernhard Unger sowie die Kettner-Brüder Daniel Kettner und Raphael Kettner. Einzelne Lobeshymnen wollte er zwar nicht verteilen, aber die Stoßrichtung ist klar: Diese Spieler sollen näher an die Kampfmannschaft herangeführt werden und in einer jungen Gruppe mehr Verantwortung übernehmen. Entsprechend nüchtern, aber auch zuversichtlich fällt sein Ausblick aus. "Wir werden das Bestmögliche aus dieser jungen Mannschaft machen", sagt Eger. Der Anspruch ist nicht laut, aber klar formuliert: verletzungsfrei bleiben, sich im Alltag steigern und in der 1. Klasse Nord eine gute Saison hinlegen.