In der 1. Klasse Nord hat der ASV Nickelsdorf am Freitag den SC Apetlon mit 3:0 besiegt und damit auch sein zweites Saisonspiel gewonnen. Schon zur Pause lag der Gastgeber 2:0 vorne, ehe der dritte Treffer die Sache endgültig entschied. Trainer Christian Pinter sprach danach von einer „von der ersten Minute bis zur letzten ganz klaren Angelegenheit“ und sah einen in allen Belangen verdienten Erfolg.
Nickelsdorf war sofort im Spiel und setzte die Richtung dieser Partie früh fest. Bereits in der 7. Minute brachte Matus Rybansky den ASV Nickelsdorf mit 1:0 in Führung, in der 30. Minute legte derselbe Spieler das 2:0 nach. Damit bekam die klare Linie, von der Christian Pinter nach dem Schlusspfiff sprach, schon früh ein deutliches Ergebnis. „Wir waren ab der ersten Minute brutal stark da“, sagte der Trainer und meinte damit nicht nur die Tore, sondern den gesamten Zugriff seiner Mannschaft. Zur Pause stand es 2:0, und obwohl das schon eine klare Ausgangslage war, sah Pinter in der ersten Hälfte sogar noch mehr Möglichkeiten. „Wir waren relativ früh zwei zu null in Führung und haben es in der ersten Halbzeit verabsäumt, für klarere Verhältnisse zu sorgen“, erklärte er, weil vor dem Tor nicht jede Aktion sauber zu Ende gespielt wurde und der gegnerische Tormann zusätzlich gut hielt.
Entscheidend war für den Nickelsdorfer Trainer aber nicht nur die frühe Führung, sondern die Art und Weise über die gesamten 90 Minuten. Nach seiner Einschätzung stand seine Mannschaft hinten sehr stabil, war aggressiv in den Zweikämpfen und ließ dem SC Apetlon kaum etwas zu. „Ich glaube, Apetlon hat in den 90 Minuten gefühlt eine halbe Torchance kreieren können“, sagte Pinter und brachte damit auf den Punkt, wie wenig seine Elf zuließ. Gleichzeitig lobte er das Spiel nach vorne. Dort sei sein Team „brutal effizient und spielfreudig“ gewesen, habe „schöne Tore geschossen“ und sich darüber hinaus noch weitere Torchancen herausgespielt. Das 3:0 durch Tamas Horvath in der 73. Minute passte deshalb genau ins Bild, weil Nickelsdorf laut Pinter über die volle Distanz konzentriert blieb und „einfach unser Spiel durchgezogen“ hat.
Am meisten gefiel Christian Pinter, dass dieser Sieg für ihn nicht an einzelnen Momenten hing, sondern an einem geschlossenen Auftritt der gesamten Mannschaft. „Das war ein brutal starker Auftritt als Kollektiv“, sagte der Trainer, der sein Team in allen Mannschaftsteilen auf Kurs sah. Hinten habe der ASV Nickelsdorf „kaum Chancen zugelassen“, nach vorne habe man „einen tollen Offensivfußball“ geboten. Auch seine Einschätzung des Gegners fiel klar, aber sachlich aus. Der SC Apetlon sei zwar bemüht gewesen, „aber wir waren an diesem Tag einfach zu gut“. So blieb nach dem Schlusspfiff vor allem Zufriedenheit zurück, auch wenn Pinter meinte, dass aus seiner Sicht „durchaus ein höherer Sieg drinnen gewesen“ wäre. Mit dem 3:0 und sechs Punkten aus zwei Spielen führt der ASV Nickelsdorf nach Runde zwei die Tabelle der 1. Klasse Nord an.