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„Wichtig war, das 1:0 zu machen“ – Apetlon gewinnt in Wulkaprodersdorf dank frühem Baran-Tor

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Wulkaprodersdorf
SC Apetlon

In der 1. Klasse Nord hat SC Apetlon am Samstag beim SV Wulkaprodersdorf einen knappen, aber wichtigen 1:0-Auswärtssieg gefeiert. Das frühe Tor von Martin Baran reichte, weil die Gäste genau jene Partie bekamen, die Trainer Clemens Mahr erwartet hatte: wenige Chancen, wenig Spielfluss und viel Arbeit gegen den Ball. Für Mahr stand fest, dass in so einem Spiel die erste Führung enorm viel wert sein würde.


Linienrichter an der Eckfahne mit Blick Richtung Spielfeld

Image by Stadien_NRW from Pixabay

Baran trifft früh, Apetlon hat den Plan auf seiner Seite

Viel Spektakel war in Wulkaprodersdorf nicht dabei, und Mahr stellte das nach dem Abpfiff auch gar nicht anders dar. „Es war eine Partie ohne viele große Chancen. Spielerische Akzente kamen von beiden Mannschaften nicht wirklich, das hat aber auch der Platz nicht zugelassen“, sagte der Apetlon-Trainer. Umso wichtiger war für seine Mannschaft das 1:0 in der 6. Minute, das Martin Baran erzielte. Diese frühe Führung gab dem Gast genau jene Basis, die er sich erhofft hatte, und sie hielt auch bis zur Pause, beim 0:1 ging es in die Kabinen. „Wir haben es vor dem Spiel besprochen: Wichtig ist, das 1:0 zu machen“, erklärte Mahr. „Wir waren dieses Mal von Anfang an da und hatten das Gefühl, dass wir die Partie gewinnen werden, wenn wir in Führung gehen.“

Zsoldos hält die Null und die Mannschaft arbeitet mit

Dass aus dem frühen Treffer am Ende tatsächlich drei Punkte wurden, lag laut Mahr nicht nur am Tor selbst, sondern ganz wesentlich an Niklas Zsoldos. Der Schlussmann der Gäste hielt Apetlon mit zwei wichtigen Paraden im Spiel und bekam deshalb vom Trainer ein deutliches Sonderlob. „Die Leistung von Niklas Zsoldos im Tor war phänomenal“, sagte Mahr. „Er hat zwei ganz wichtige Bälle gehalten und uns so die Null gesichert.“ Gerade in einer Partie, in der es eng blieb und in der nicht viele Möglichkeiten auftauchten, machte das den Unterschied aus. Dazu kam aus Sicht des Trainers die geschlossene Defensivarbeit seiner Mannschaft. „Wir haben alles reingehauen. Wir haben alles gegeben. Wir haben wirklich um diese drei Punkte gekämpft“, so Mahr, der vor allem den Einsatzwillen als Schlüssel nannte.

Viel Wille, noch Luft nach oben und ein Blick auf die Entwicklung

Mahr sah auch abseits des Ergebnisses einiges, das zu seinem Bild dieser Mannschaft passt. „Der Wille war ausschlaggebend“, sagte er und verwies darauf, dass seine Elf oft nur mit Fouls zu stoppen gewesen sei. Über weite Strecken lebte das Spiel mehr vom Kampf als von spielerischer Leichtigkeit, und genau darin habe seine Mannschaft dagegengehalten. Über den Gegner sagte der Trainer: „Wulkaprodersdorf war bemüht. Der Gegner wird Punkte machen, der Gegner wird Erfolg haben.“ Mit einzelnen Entscheidungen war Mahr zwar nicht einverstanden, doch das stellte er nicht in den Mittelpunkt. Wichtiger war ihm der Blick nach vorne: „Man merkt bei einigen Spielern einen gewissen Vorbereitungsrückstand. Wir müssen fitnesstechnisch noch besser werden und natürlich auch an unserem Spiel arbeiten, aber es wird nach und nach besser.“

Vom Tabellenende ins vordere Drittel

Der Sieg bekommt für Apetlon auch deshalb zusätzliches Gewicht, weil der Trainer die Entwicklung des Vereins klar im Blick hat. Nach vier Runden stehen die Gäste nun im vorderen Tabellendrittel, und Mahr erinnerte daran, wo seine Mannschaft noch vor nicht allzu langer Zeit gestanden ist. „Man darf nie vergessen, woher wir kommen. Apetlon war letztes Jahr am letzten Platz und wir haben es jetzt geschafft, nach den ersten vier Partien im ersten Drittel dabei zu sein“, sagte er. Euphorisch wollte der Trainer den Erfolg trotzdem nicht überhöhen. „Natürlich ist noch extrem viel Arbeit vor uns, aber wir werden unseren Weg gehen und ich bin guter Dinge, dass es weiterhin positiv für uns ausgeht.“ Zum Moment passt diese Aussage jedenfalls: In einer engen Partie hat Apetlon das frühe 1:0 gemacht, die Null gehalten und damit genau den Arbeitssieg geholt, den solche Spiele verlangen.

1. Klasse Nord: Wulkaprodersdorf : SC Apetlon - 0:1 (0:1)

  • 6
    Martin Baran 0:1