In der 1. Klasse Nord hat der SC Frauenkirchen am Samstag gegen FC Hill Jois mit 3:0 gewonnen und laut Obmann Roland Kirschner vor allem spielerisch den Unterschied gemacht. Zur Pause stand es 1:0, nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber nach, und in Miroslav Antal hatten sie den Mann des Abends. Kirschner sprach von einer sehr guten Leistung, betonte aber zugleich, dass die Gäste kämpferisch voll dagegenhielten. Damit bleibt Frauenkirchen in der Spitzengruppe und bestätigt den Lauf der letzten Wochen.

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Der Spielverlauf war am Ende klar, auch wenn sich das Ergebnis erst Schritt für Schritt entwickelte. Frauenkirchen ging in der 30. Minute durch Miroslav Antal mit 1:0 in Führung und nahm diesen Vorsprung auch mit in die Pause. Weil es zur Halbzeit bei diesem einen Tor blieb, war die Partie zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden. Nach dem Seitenwechsel legte Antal in der 54. Minute das 2:0 nach und brachte die Hausherren damit in eine deutlich bessere Position. Den Schlusspunkt setzte wieder Antal in der Nachspielzeit mit dem 3:0 in der 94. Minute. So stand unter dem Strich ein Heimsieg, der sich über den Verlauf des Abends immer klarer abzeichnete und mit dem dritten Treffer endgültig abgesichert war.
Roland Kirschner machte nach dem Schlusspfiff vor allem die spielerische Linie seiner Mannschaft als Unterschied aus. „Es war spielerisch von uns eine sehr gute Leistung“, sagte der Obmann und stellte den Auftritt damit bewusst nicht nur auf den Dreierpack des Torschützen ab. Für ihn war vielmehr wichtig, dass sich der Eindruck aus den vergangenen Wochen bestätigt hat. „Es ist wie auch die Wochen davor eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte Kirschner und gratulierte seiner Mannschaft zum Sieg. Dazu passte auch seine spätere Einordnung: „Luft nach oben ist immer da, aber generell war es wieder einmal wie bei jedem unserer Siege eine gute Mannschaftsleistung.“ Frauenkirchen hatte aus seiner Sicht also nicht nur einen starken Mann vorne, sondern über weite Strecken ein funktionierendes Kollektiv.
Dass die Partie trotz des klaren Ergebnisses kein Selbstläufer war, sprach Kirschner ebenfalls an. Über Jois sagte er: „Der Gegner war kämpferisch stark und hat uns in gewisser Art und Weise sicherlich Paroli geboten.“ Genau in dieser Mischung sah er auch den Unterschied zwischen beiden Teams. „Unsere Mannschaft war von der spielerischen Leistung her sicherlich stärker als der Gegner, wobei der Gegner uns kämpferisch um nichts nachgestanden ist“, sagte Kirschner. Dazu kamen aus seiner Sicht noch zwei umstrittene Situationen. „Es war ein Elfmeter, den der Schiedsrichter für uns geben hätte müssen“, meinte er. Außerdem habe es einen zu früh unterbrochenen Vorteil gegeben: „Wenn der Schiedsrichter den Vorteil laufen hätte lassen, hätten wir um ein Tor mehr geschossen.“ Zum starken Auftritt passte auch, dass Kirschner den Dreifachtorschützen ausdrücklich hervorhob. „Es waren alle drei Tore von Miroslav Antal, wunderschöne Tore, die seine Qualität im Fußballspielen herausheben“, sagte er über den Mann des Abends. Mit dem 3:0 hält Frauenkirchen nach sechs Runden bei zwölf Punkten und bleibt damit in der Spitzengruppe der Liga.