In der 1. Klasse Süd sorgt Harald Schneller, Obmann von ASKÖ SV Elektro Unger Großpetersdorf, mit seinem Team weiter für Aufsehen. Nach einer starken Herbstserie steht der Verein mit 37 Punkten aus 15 Spielen an der Tabellenspitze. Auf die jüngsten Wochen blickt der Funktionär zufrieden, aber selbstkritisch: Nach einer Niederlage gegen Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen legte der Tabellenführer vier Siege in Serie hin – unter anderem gegen SV Kirchfidisch, Neuhaus/Klausenb. und SV Zuberbach. Der Spitzenreiter präsentiert sich als geschlossenes Kollektiv und verfolgt unbeirrt das große Ziel: Aufstiegskurs.

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„Bei uns hat die Offensivarbeit definitiv funktioniert“, beschreibt Schneller den bisherigen Erfolgsschlüssel. Die jüngsten Resultate – etwa ein klarer Sieg gegen Neuhaus/Klausenb. und ein souveräner Erfolg gegen den SV Zuberbach – unterstreichen die Durchschlagskraft im letzten Drittel. Gleichzeitig erkennt der Obmann weiteres Potenzial: „Defensiv haben wir natürlich das eine oder andere Mal nicht so gut gearbeitet und dementsprechend zu viele Gegentore bekommen.“ Diese Ehrlichkeit steht für Bodenhaftung und den Anspruch, das Niveau kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Im Gespräch betont Schneller mehrfach den starken Teamgeist. „Wir sind eine Einheit. Wir versuchen wirklich, als Einheit aufzutreten – und es passt so“, sagt er zur Stimmungslage. In der Winterpause blieb der Kader weitgehend unverändert, lediglich ein Zugang wurde fixiert: Fabio Jani stieß vom SC Parndorf zur Mannschaft. „Wir haben keine Abgänge gehabt. Gott sei Dank können wir aus dem Vollen schöpfen“, so Schneller. Verletzungssorgen gibt es derzeit keine – ein seltener Glücksfall in dieser Phase.
Trotz Tabellenführung hat der Obmann die Konkurrenz im Blick. „Neuhaus/Klausenb., der SC Oberwart, der SV Zuberbach, Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen und Heiligenkreuz sind Teams, die stark auftreten“, ordnet Schneller ein. Besonders Neuhaus/Klausenb. bleibt als direkter Verfolger nur drei Punkte hinter Großpetersdorf in Lauerstellung. Schneller weiß, dass noch ein „harter Weg und harte Arbeit“ bevorstehen, um die Spitzenposition zu behaupten. Mit der aktuellen Geschlossenheit und einer stabilen Offensivachse scheint der Verein jedoch bestens gerüstet. Die Stimmung im Umfeld beschreibt der Obmann sachlich und zufrieden: „Das ist ganz okay. Sehr gut miteinander.“ Großpetersdorf geht also mit Zuversicht in die nächsten Wochen – mit dem klaren Ziel, die Tabellenführung zu verteidigen und den Aufstiegstraum Schritt für Schritt zu realisieren.