In der 1. Klasse Süd bereitet sich Wolfgang Weber, Obmann von Erdbau Berger Deutsch Kaltenbrunn, mit seinem Team auf die Rückrunde vor. Nach einer herausfordernden Hinrunde mit zahlreichen Ausfällen blickt Weber optimistisch nach vorne. Mit der Rückkehr verletzter Spieler und einem stabil gebliebenen Kader will sich der Verein in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Die Stimmung ist positiv, die Trainingsbeteiligung hoch – die Mannschaft wirkt bereit, in den kommenden Duellen anzuziehen.

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Für Wolfgang Weber war die erste Saisonhälfte vor allem ein Kraftakt. Mehrere Verletzungen erforderten Umstellungen, doch, so der Obmann: „Wir haben bewiesen, dass wir uns auch mit vielen Verletzten behaupten können.“ Besonders erfreulich ist die Rückkehr der Langzeitverletzten, die wieder ins Mannschaftstraining integriert sind. Auch die Vorbereitung läuft vielversprechend an: „Beim ersten Training waren neunzehn Spieler da, das hat mich wirklich gefreut.“ Strukturen und Betreuerteam bleiben unverändert – ein Plus an Kontinuität und Ruhe im Vereinsgefüge.
Im Winter gab es kaum Veränderungen – ein Umstand, den Weber ausdrücklich begrüßt. „Die Mannschaft bleibt im Großen und Ganzen zusammen“, betont er. Einziger Abgang ist Philip Mayer, der zu seinem früheren Verein SC Kemeten zurückkehrt: „Philip Mayer, der von dort gekommen ist, wollte wieder dort spielen.“ Ansonsten startet Deutsch Kaltenbrunn nahezu unverändert in die Vorbereitung. Derzeit sind alle Spieler an Bord: „Derzeit gibt es keine Verletzten. Wir hoffen natürlich, dass das so bleibt.“ Diese stabile personelle Lage soll das Fundament für eine erfolgreiche Rückrunde legen.
Im Ligavergleich hebt Weber ASKÖ SV Großpetersdorf hervor: „Die haben ganz stark gegen uns gespielt. Da waren wir chancenlos.“ Großpetersdorf führt mit 37 Punkten die Tabelle an und gilt als Maßstab in der 1. Klasse Süd. Deutsch Kaltenbrunn will in der Rückrunde dennoch konstant punkten. Die ersten Tests auf dem Kunstrasen sollen zeigen, wie weit das Team ist. „Dann werden wir sehen, wie sich die Mannschaft präsentiert“, fasst Weber zusammen. Nach Platz neun zur Winterpause soll mit der Rückkehr der Leistungsträger der Weg wieder nach oben führen – behutsam, aber entschlossen. „Wir werden uns sicher in der vorderen Tabellenhälfte etablieren“, betont der Obmann.
Mit dieser Zuversicht startet Erdbau Berger Deutsch Kaltenbrunn in die entscheidende Phase der Saison. Die Trainingsbeteiligung stimmt, der Kader ist geschlossen, und die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft beschreibt Weber als „gut“. Die Ziele sind klar: Stabilität bewahren, verletzungsfrei bleiben und die positiven Trainingseindrücke in Punkte ummünzen. Die anstehenden Testspiele liefern das erste Zwischenfazit, bevor es wieder um Meisterschaftspunkte geht. Weber bleibt pragmatisch: „Die Aufbauzeit hat erst angefangen, man muss sehen, was noch so kommt.“ Fest steht: Deutsch Kaltenbrunn will in der Tabelle klettern – getragen von einer geschlossenen Einheit, die nach schwierigen Monaten wieder an Stärke gewinnt.