In der 1. Klasse Süd befindet sich Andreas Horvath, Sektionsleiter von ASK Markt Neuhodis, mit seinem Team mitten in einer ausgeglichenen Meisterschaft. Nach einer schwierigen Hinrunde, die stark von Verletzungspech geprägt war, blickt Horvath optimistisch auf die kommenden Wochen. Der Klub liegt mit 18 Punkten aus 15 Spielen auf dem zwölften Tabellenrang – punktgleich mit zwei weiteren Teams. Im Gespräch wird deutlich, dass die Mannschaft zwischenzeitlich durch zahlreiche Ausfälle gebremst wurde, nun aber wieder auf einen kompletten Kader bauen kann. Besonders die positive Trainingsstimmung und die Integration neuer und junger Spieler lassen Horvath zuversichtlich in die Rückrunde blicken.
Der Saisonstart verlief nicht nach Wunsch. „Der Start war ganz schlecht wegen Verletzungspech“, erinnert sich Horvath an die ersten Spieltage. Mehrere wichtige Spieler mussten pausieren, was es dem Team erschwerte, in einen stabilen Rhythmus zu kommen. Mit dem Verlauf der Hinrunde änderte sich das Bild: „Im Laufe der Saison sind wichtige Spieler zurückgekommen und die Stimmung hat sich natürlich gebessert.“ Seitdem hat sich auch im Umfeld wieder Ruhe eingestellt. Die Rückkehr der Leistungsträger sorgte nicht nur sportlich, sondern auch mental für Aufwind. Aktuell, sagt er, seien „alle fit“. Ein seltener Zustand, den man in Neuhodis zu schätzen weiß.
Personell hat sich vor der Rückrunde ebenfalls etwas getan. „Es gibt einen Abgang und zwei Zugänge“, erklärt Horvath, ohne Umschweife. Die Neuen seien bereits gut integriert: „Das Training läuft seit dieser Woche, und die Stimmung ist gut.“ Der gute Start in die Vorbereitung ist für ihn ein wichtiges Signal, dass die Mannschaft geschlossen und fokussiert in die zweite Saisonhälfte gehen kann. Auch ein junger Spieler habe sich zuletzt stark empfohlen: „Einer hat einen Durchbruch geschafft, aber ich will dem Jungen keinen Druck machen.“ Für Horvath steht fest, dass Kontinuität und behutsamer Aufbau entscheidend sind, um langfristig erfolgreich zu sein.
Sportlich blickt der Sektionsleiter gespannt, aber gelassen nach vorn. „Die Meisterschaft wird sicher spannend, weil die Liga sehr ausgeglichen ist“, meint er. Tatsächlich trennt in der Tabelle das Mittelfeld kaum mehr als ein paar Punkte. ASK Markt Neuhodis befindet sich mit 18 Zählern im dichten Kampf um die Plätze rund um die Top Ten. An der Spitze steht der Tabellenführer – ein Gegner, der Horvath nachhaltig beeindruckt hat: „Sie haben jede Chance eiskalt genutzt und waren an dem Tag zu stark für uns.“ Diese Erfahrung zeigt, welches Niveau nötig ist, um in der Liga konstant mitzuhalten. Der Plan für die kommenden Wochen ist klar: die positive Entwicklung in der Vorbereitung fortsetzen, Verletzungsfreiheit behalten und die erarbeitete Stabilität in Punkte ummünzen. So soll die zweite Saisonhälfte nicht nur ruhiger, sondern auch erfolgreicher verlaufen.