In der 30. Runde der 1. Klasse Süd setzte sich der USV Autohaus Fortmüller Neuhaus gegen den ASK Markt Neuhodis mit 3:1 durch. Nach dem 1:0 und dem Ausgleich vor der Pause kippte die Partie mit dem 2:1 kurz nach dem Seitenwechsel, ehe die Hausherren spät nachlegten. Sektionsleiter Andreas Horvath sprach von einem verdienten Heimsieg, nannte das 2:1 als Knackpunkt.
Neuhaus erwischte den besseren Start und ging früh in Führung. Nach einer Viertelstunde brachte Tobias Weber die Gastgeber mit 1:0 vorne, was dem Spiel zunächst den erwarteten Rahmen gab. Markt Neuhodis ließ sich davon nicht beirren und fand ins Match. In Minute 31 stellte Levente Norbert Töttö auf 1:1, zur Pause war damit alles offen. Direkt nach dem Wiederbeginn folgte der Knackpunkt aus Sicht der Gäste: In der 54. Minute traf Jakob Meitz zum 2:1. In der Schlussphase sorgte Anej Meznaric in der 82. Minute mit dem 3:1 für die Entscheidung.
Nach dem Spiel ordnete Sektionsleiter Andreas Horvath die 90 Minuten nüchtern ein. „Der Gegner war heute besser, aber wir waren nicht so schlecht“, sagte er und ergänzte: „Wir hatten in der Offensive ein paar Nadelstiche.“ Gleichzeitig blieb er beim Hauptgrund klar: „Der Knackpunkt waren die Verletzungen“, Details wollte er nicht nennen. Noch deutlicher wurde er beim Moment, in dem es aus seiner Sicht kippte: „Das 2:1 war entscheidend.“ Trotz der Niederlage betonte Horvath den Einsatz seiner Mannschaft: „Wir haben uns reingehaut, wir haben alles gegeben. Defensiv waren wir sehr gut, offensiv war leider nichts mehr drinnen.“
Einen weiteren Unterschied sah Horvath in der Breite des Kaders. „Sie hatten mehr Spieler zur Verfügung. Von der Bank konnten sie mehr Impulse bringen“, erklärte der Sektionsleiter. Gerade nach dem Rückstand musste Markt Neuhodis mehr riskieren, doch Neuhaus wechselte frischer und setzte in der Schlussphase noch den entscheidenden Stich. Dass die Partie in einem sauberen Rahmen blieb, hob Horvath ausdrücklich hervor: „Der Schiedsrichter war sehr gut.“ Auch die Tabellenlage passt zum Bild: Neuhaus beendet die 30. Runde als Zweiter mit 66 Punkten, Markt Neuhodis wird Zehnter mit 37.
Zum Abschluss richtete Horvath den Blick von der Einzelpartie auf die gesamte Saison. „Ich bedanke mich bei allen Gönnern und Sponsoren, und wir sind zufrieden mit der Saison“, sagte er. Nach 30 Runden und Platz zehn ist das eine ruhige, realistische Bilanz, die auch zum Auftritt in Neuhaus passt: viel Leidenschaft, ein paar gute Phasen, am Ende aber ein starker Gegner. Es bleibt die Erkenntnis, dass vorne mehr gehen muss – und das gute Gefühl, dass Einsatz und Zusammenhalt stimmen.