Zum Saisonabschluss in der 1. Klasse Süd kassierte der SV Zuberbach eine 1:3-Heimniederlage gegen Tabellenführer ASKÖ SV Elektro Unger Großpetersdorf. Die Gastgeber hielten über weite Strecken gut mit, wurden aber vor der Pause doppelt bestraft und gleich nach Wiederbeginn erneut erwischt. Janos Szöke brachte Zuberbach noch einmal heran, doch die Zeit lief davon. Sektionsleiter Klaus Brandstätter ordnete die Partie nüchtern ein: „Großpetersdorf war die bessere, die clevere Mannschaft. Wir haben es probiert, aber die Niederlage geht in Ordnung.“

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Zuberbach startete ordentlich, doch der Favorit schlug zuerst zu: In Minute 37 stellte Adam Bohata auf 0:1. Brandstätter sprach von einem selbstverschuldeten Rückstand: „Wir haben ganz gut mitgehalten, sind aber nach einem Abwehrfehler 0:1 in Rückstand geraten. Wir wollten hinten rausspielen, dann ist uns ein Fehler passiert und ihr Stürmer war durch.“ Kurz vor dem Pausenpfiff legte Großpetersdorf nach: Balint Gaal erhöhte in der 44. Minute auf 0:2. Der Rückstand zur Halbzeit war damit deutlich, und es kam noch dicker: Unmittelbar nach Wiederanpfiff traf Bendegüz Nagy zum 0:3 (46.). Brandstätter anerkannte die Qualität des Gegners: „Das dritte Tor war schön herausgespielt.“
Die Gastgeber gaben sich trotz des klaren Rückstands nicht auf. „Nach dem 3:0 haben wir wieder unser Spiel gemacht und versucht, ranzukommen“, erklärte Brandstätter. In der 75. Minute wurden die Bemühungen belohnt: Janos Szöke traf zum 1:3 und sorgte noch einmal für Hoffnung. „Da hätten wir vielleicht noch das eine oder andere Tor machen können, aber es war leider zu spät“, sagte der Funktionär. Aus seiner Sicht zeigte Großpetersdorf genau das, was ein Tabellenführer auszeichnet: „Sie warten auf Fehler des Gegners und sind vorne eiskalt.“ Zuberbach blieb bemüht, doch klare Möglichkeiten blieben zu selten, und die Gäste ließen hinten nicht viel zu.
In der Analyse nahm Brandstätter seine Mannschaft nicht aus der Pflicht: „Unsere Chancenauswertung war wieder ein Thema.“ Dazu kam eine erschwerte Personalsituation: „In der Abwehr waren wir nicht komplett, wir hatten zwei, drei Verletzte – dadurch war die Stabilität nicht wie gewohnt, und so haben sich Chancen für Großpetersdorf ergeben.“ Beim Blick auf die Leitung des Spiels fand er klare Worte: „Die Schiedsrichter waren sehr gut, es gab keine strittigen Szenen.“ Trotz der Niederlage überwiegt zum Abschluss die Zufriedenheit: Zuberbach beendet die Saison auf Rang sechs. „Wir sind mit dem sechsten Tabellenplatz vollauf zufrieden“, so Brandstätter, der den verdienten Auswärtssieg des Tabellenführers anerkennt und die positive Gesamtsaison seines Teams betont.