In der 1. Klasse Süd hat sich die SPG Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen zum Auftakt bei SV "Christbaum-Fröhlich" Kirchfidisch ein 2:2 geholt. Aus Sicht von Sektionsleiter Roland Szander war es ein Spiel mit klar wechselnden Phasen: Seine Mannschaft startete stark, verabsäumte aber früh das zweite Tor. Weil danach auch der Gegner seine guten Momente hatte, sprach Szander am Ende von einem „unter dem Strich gerechten Unentschieden“.

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Für die SPG Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen begann die Partie genau so, wie man sich einen Auswärtsauftakt wünscht. Schon in der 3. Minute brachte Gal Poglajen die Gäste mit 1:0 in Führung. Roland Szander sprach von einem „sehr guten Start“ und davon, dass seine Mannschaft in den ersten 15 bis 20 Minuten „sehr spielbestimmend“ gewesen sei. Dazu passte auch seine klare Einordnung dieser Phase. „Wir hätten gerade in der Anfangsphase mit einem zweiten oder dritten Tor nachlegen müssen“, sagte der Sektionsleiter. Die SPG Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen fand nach seinen Worten noch einige Chancen vor, ließ aber die Möglichkeit liegen, das Spiel früh in eine klare Richtung zu bringen. Genau das wurde später wichtig, weil der SV "Christbaum-Fröhlich" Kirchfidisch danach besser hineinfand. Peter Kollar glich in der 18. Minute zum 1:1 aus, ehe Daniel Vlasics in der 36. Minute das 2:1 für den SV "Christbaum-Fröhlich" Kirchfidisch nachlegte.
Mit dem 2:1-Pausenstand war die Partie aus Sicht der SPG Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen gekippt, obwohl Szander die erste Halbzeit nicht einfach als schlechte Phase seiner Mannschaft abstempelte. Im Gegenteil: „In der ersten Halbzeit war die SPG Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen stärker, hat es aber verabsäumt, die Tore zu machen“, hielt er fest. Nach dem Seitenwechsel sah er dann aber klare Vorteile beim SV "Christbaum-Fröhlich" Kirchfidisch. „Nach der Pause war der SV "Christbaum-Fröhlich" Kirchfidisch deutlich stärker“, sagte Szander und sprach auch davon, dass der Gegner einige Chancen vorgefunden habe, um auf 3:1 oder 4:1 zu stellen. Dass diese Tore nicht fielen, hielt die SPG Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen im Spiel. In der Schlussphase kamen die Gäste wieder besser auf, blieben im Spiel und wurden in der 86. Minute durch Oliver Schiller mit dem 2:2 noch belohnt. Szander sagte dazu, dass am Ende „eigentlich alles möglich“ gewesen sei und sogar noch ein Sieger hätte herausschauen können.
Die Analyse von Roland Szander drehte sich danach vor allem um das Verhalten seiner eigenen Mannschaft in den verschiedenen Spielabschnitten. Wenn die SPG Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen nahe am Gegner war, aggressiv nach vorne spielte und früh presste, funktionierte vieles. „Wir waren näher beim Mann, haben aggressiv nach vorne gespielt und vorne gepresst“, beschrieb er jene Minuten, in denen seine Mannschaft das Spiel in den Griff bekam. Genauso offen sprach er aber auch die anderen Phasen an. „Dann sind wir zu weit vom Gegner weggestanden, haben dem Gegner zu viele Räume gelassen und ihn zu wenig unter Druck gesetzt“, sagte Szander. Für ihn passte genau dieses Auf und Ab auch zum gesamten Verlauf der Partie. Die SPG Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen hatte zuerst die Chance, früh klare Verhältnisse zu schaffen, und musste später froh sein, dass der SV "Christbaum-Fröhlich" Kirchfidisch seine starke Phase nach der Pause nicht noch deutlicher nützte.
Am Ende fiel das Urteil des Sektionsleiters deshalb nüchtern und ohne große Ausschläge aus. „Wenn man die gesamte Spieldauer betrachtet, geht das wahrscheinlich in Ordnung“, sagte Roland Szander über das 2:2. Dass er von einem „unter dem Strich gerechten Unentschieden“ sprach, passte zu seiner gesamten Einschätzung des Spiels. Den Gegner bewertete er dabei ausdrücklich positiv. Der SV "Christbaum-Fröhlich" Kirchfidisch sei „eine starke Mannschaft“ mit „sehr guten Offensivspielern“, dazu „kompakt“ und „jung“, außerdem verfüge der Gegner über „einen guten Tormann“. Auch mit dem Unparteiischen war Szander zufrieden: „Die Schiedsrichterleistung war sehr gut.“ So nimmt die SPG Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen zum Start in die neue Saison der 1. Klasse Süd einen Punkt mit. Nach dem starken Beginn blieb zwar das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre, über die gesamte Spielzeit konnte Szander mit dem Remis aber leben.