In der 1. Klasse Süd hat Riedlingsdorf gegen FC Minihof-Liebau mit 8:0 gewonnen und schon vor der Pause klare Verhältnisse geschaffen. Trainer Semir Huremovic nannte das 1:0 den entscheidenden "Dosenöffner" und sprach insgesamt von einer "klaren Angelegenheit". Nach dem 5:0 zur Halbzeit nutzten die Gastgeber den Spielstand außerdem, um mehreren jungen Spielern Minuten in der Kampfmannschaft zu geben.

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Riedlingsdorf ließ von Beginn an keinen Zweifel aufkommen und legte schon vor der Pause den Grundstein für den klaren Heimsieg. In der 16. Minute brachte Dorian Jurinic die Gastgeber in Führung, und genau diesen Treffer stellte Huremovic in den Mittelpunkt seiner Analyse. "Das 1:0 war der Dosenöffner, den man gegen solche Gegner braucht. Je länger es 0:0 steht, desto schwieriger wird es gegen tiefstehende Gegner", sagte der Trainer. Nach diesem Führungstor ging es Schlag auf Schlag weiter. Urban Zibert erhöhte in der 26. Minute auf 2:0, Michael Ritter legte in der 31. Minute das 3:0 nach, Marijan Markovic traf kurz vor der Pause zum 4:0 und Dorian Jurinic stellte noch vor dem Halbzeitpfiff auf 5:0.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild laut Huremovic eindeutig. "Vom Beginn bis zum Ende war es eine klare Angelegenheit. Das sieht man auch am Resultat. Das Spiel ist 8:0 ausgegangen und hätte auch noch höher ausgehen können. Es war ein absolut einseitiges Spiel von der ersten bis zur 90. Minute", sagte er. Riedlingsdorf hielt den Druck hoch und legte weiter nach. Marijan Markovic schraubte das Ergebnis mit Treffern in der 53. und 60. Minute auf 7:0, ehe Leon Ronald Bruckner in der 87. Minute den Schlusspunkt setzte. Der Trainer sprach von einem Spiel, in dem die Zuschauer "sehr, sehr schöne Tore" gesehen hätten. Nach seiner Einschätzung war alles dabei, von herausgespielten Treffern bis zu Toren aus der Distanz.
Mit dem klaren Zwischenstand bekam die Partie nach der Pause noch einen zweiten Schwerpunkt. Huremovic nutzte den Spielstand, um jungen Spielern Minuten in der Kampfmannschaft zu geben. "Wir haben in der zweiten Halbzeit versucht, unseren jungen Talenten die Chance zu geben", erklärte er. Konkret sprach der Trainer von einem 15-jährigen Innenverteidiger und einem 17-jährigen Tormann, denen der Verein bewusst diese Bühne geben wollte. Gerade deshalb maß er der zweiten Hälfte noch einen zusätzlichen Wert bei, weil solche Möglichkeiten in einer ausgeglichenen Liga nicht oft entstehen. Auch Leon Ronald Bruckner erwähnte Huremovic ausdrücklich. Der späte Torschütze zum 8:0 passte damit genau in das Bild eines Nachmittags, an dem bei den Gastgebern nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Breite im Kader sichtbar wurde.
Trotz des klaren Ergebnisses verlor Huremovic den Gegner nicht aus dem Blick. "Überraschend war, dass der Gegner nie aufgegeben hat", sagte er über Minihof-Liebau und betonte, dass viele Mannschaften sich bei einem 0:3 oder 0:4 hängen lassen würden. Die Gäste hätten dagegen bis zum Ende alles versucht und seien auch zu "ein, zwei Chancen" gekommen. Ebenso unaufgeregt fiel seine Einschätzung zur Spielleitung aus. Weil die Partie früh klar war, gab es laut Huremovic kaum strittige Szenen, und sowohl Schiedsrichter als auch Linienrichter hätten ihre Sache gut gemacht. Für Riedlingsdorf geht der Blick nach diesem 8:0 bereits weiter. "Jetzt liegt der Fokus auf den letzten fünf ganz wichtigen Runden und darauf, diese Leistung wieder abzurufen", sagte der Trainer.