In der 1. Klasse Süd hat USVS Hausbauführer Rudersdorf gegen Erdbau Berger Deutsch Kaltenbrunn einen 3:0-Heimsieg gefeiert und damit den dritten Erfolg in Serie nachgelegt. Martin Salber sprach von einem verdienten Sieg, obwohl die Partie lange offen blieb. Ausschlaggebend waren aus seiner Sicht die Führung vor der Pause und das zweite Tor nach dem Seitenwechsel, das dem Spiel endgültig die Richtung gab.

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Martin Salber musste den Sieg nach dem Schlusspfiff nicht groß ausschmücken, sondern vor allem sauber einordnen. Für den Sportlichen Leiter war es unterm Strich ein verdienter Erfolg der Gastgeber, auch wenn die Begegnung aus seiner Sicht zunächst enger verlief, als es das klare Endergebnis vermuten lässt. „Auch nach den neunzig Minuten war es ein verdienter Sieg für Rudersdorf“, sagte er. Gerade der Beginn machte ihm dabei Mut, weil seine Mannschaft in den ersten 15 bis 20 Minuten „sehr präsent“ auftrat. Danach wurde die Partie aber ausgeglichener. Salber beschrieb diese Phase als offen und verwies darauf, dass Deutsch Kaltenbrunn beim Stand von 0:0 eine sehr gute Chance hatte. Bis zur Führung sei das Spiel für ihn „auf Messers Schneide“ gewesen. Umso wichtiger war das 1:0 kurz vor der Pause, das Nikola Mutak in der 39. Minute erzielte und Rudersdorf mit einem Vorteil in die Kabine schickte.
Mit dem Vorsprung im Rücken ging Rudersdorf laut Salber deutlich zuversichtlicher in den zweiten Abschnitt. „Wichtig war natürlich die Führung. Da war man schon sehr optimistisch“, sagte er. Gleichzeitig machte er klar, dass die Partie damit noch nicht gelaufen war. Gerade die Phase nach Wiederbeginn blieb ihm besonders in Erinnerung, weil seine Mannschaft dort zusätzlich gefordert war. Umso höher bewertete er dann das 2:0, das Ibrahim Sahin in der 70. Minute erzielte. Für Salber war genau dieser Treffer der Punkt, an dem das Spiel klar auf die Seite der Gastgeber kippte. „Das 2:0 war schon sehr spielentscheidend“, sagte er. Dass Sahin nur sieben Minuten später noch einmal traf und auf 3:0 stellte, machte die Sache endgültig klar. Rudersdorf nutzte damit jene Momente, die in einem lange offenen Spiel den Unterschied ausmachen.
Dass der Sieg am Ende so deutlich ausfiel, führte Salber nicht auf einzelne Spieler oder auf einen besonderen Kunstgriff zurück, sondern auf das gesamte Auftreten seiner Mannschaft. „Wieder muss ich das ganze Kollektiv nennen“, sagte er und lobte vor allem die Stabilität im gesamten Verbund. „Die Abwehr war hinten sehr gut, und unsere Torchancen, die wir gehabt haben, haben wir auch genutzt.“ Genau das war für ihn die Grundlage des 3:0. Rudersdorf blieb hinten stabil, ließ sich in den offenen Phasen nicht aus der Ruhe bringen und war vor dem Tor konsequent, als sich die Möglichkeiten ergaben. Salber sieht darin auch den Grund, warum seine Mannschaft derzeit gefestigt wirkt. „Das Selbstvertrauen stimmt jetzt schon und man sieht auch die Stabilität. Das Spielerische und Kämpferische ist in Ordnung, aber Feinheiten gibt es immer wieder zum Verbessern“, sagte er. Mit dem dritten Sieg in Serie hält Rudersdorf nun bei 20 Punkten und bleibt in der Spitzengruppe dran.