Spielberichte

Nach dem 0:1 sofort geantwortet: Bad Tatzmannsdorf dreht die Partie noch vor der Pause

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ASV Sankt Martin/Raab
SC Bad Tatzmannsdorf

In der 1. Klasse Süd hat der ASV Taucher Installationen GmbH Sankt Martin/Raab gegen den SC "SPAR Hinterleitner" Bad Tatzmannsdorf mit 1:3 verloren. Dabei sprach Co-Trainer Ernst Bürger von einem ganz wichtigen Moment direkt nach dem Rückstand: Bad Tatzmannsdorf schlug nach dem 0:1 sofort zurück, drehte die Partie noch vor der Pause und brachte den Vorsprung danach mit einer disziplinierten zweiten Hälfte sauber ins Ziel. Die Gäste reagierten auf das frühe Gegentor beeindruckend schnell und ließen sich vom spielstarken Gegner nicht aus dem Konzept bringen.


Torwart in grüner Dress hockend

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Rückstand als Auslöser für die Wende

Der Nachmittag begann für die Gäste alles andere als ideal. Schon in der 9. Minute brachte Nico Mayer die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Genau diese Phase nannte Bürger später als Knackpunkt, weil seine Mannschaft darauf sofort die passende Antwort fand. „Der entscheidende Moment war sicher, dass wir das 1:0 bekommen und daraufhin gleich das 1:1 gemacht haben. Danach sind uns auch das 2:1 und das 3:1 gelungen“, sagte der Co-Trainer. Tatsächlich dauerte es nur bis zur 10. Minute, ehe Ivan Cecura ausglich. In der 22. Minute legte Patrick Bürger das 2:1 nach, und Arlind Vokshi sorgte in der 38. Minute noch vor der Pause für das 3:1. Für Bad Tatzmannsdorf war das eine Phase, in der aus einem frühen Rückschlag sehr schnell eine Partie wurde, die auf die Seite der Gäste kippte.

Vor der Pause zugeschlagen, danach konsequent verteidigt

Bürger bewertete den Spielverlauf auch deshalb positiv, weil er Sankt Martin/Raab als unangenehmen Gegner erlebt hat. „Sankt Martin ist sicher eine spielstarke Mannschaft, aber wir haben gut dagegengehalten“, sagte er. Aus seiner Sicht bekam die Partie mit dem dritten Treffer schon vor dem Seitenwechsel eine klare Richtung. „Auch das 3:1 war ganz wichtig, weil es zur Halbzeit schon ein kleiner Vorsprung war“, meinte der Co-Trainer. Den Treffer schilderte er ebenfalls genauer: Vokshi ging links durch und schob den Ball an Tormann und Gegner vorbei ins Tor. Mit diesem 3:1 zur Pause war Bad Tatzmannsdorf in einer Lage, in der die Gäste nach dem Wechsel nicht mehr alles nach vorne werfen mussten. Genau das war dann laut Bürger auch der Plan.

Defensive steht, Konter bleiben liegen

Nach der Pause stellte Bad Tatzmannsdorf laut Bürger bewusst etwas um. „Das Match war mit dem 3:1 eher auf unserer Seite. Wir haben in der zweiten Halbzeit ein bisschen auf Defensive gestellt und das bis zum Schluss durchgehalten“, sagte er. Gerade dieses disziplinierte Verteidigen gefiel dem Co-Trainer besonders. „Die Defensive war sehr gut. Der Kampf der Defensivspieler war sehr gut. Auch das Mittelfeld hat gepasst“, lautete sein Fazit. Gleichzeitig machte er klar, dass der Sieg sogar noch klarer hätte ausfallen können. „Wir hätten durch die Konter noch drei, vier Torchancen gehabt, die wir leider nicht hineingebracht haben.“ So blieb es beim 3:1, obwohl die Gäste nach der Pause laut ihrem Co-Trainer noch Möglichkeiten hatten, das Ergebnis weiter auszubauen.

Keine Nebenschauplätze und ein Erfolg für die Spitzengruppe

Neben dem Ergebnis blieb die Partie aus Sicht der Gäste ohne große Diskussionen. Bürger sagte, der Schiedsrichter habe „für beide Seiten ziemlich gleich“ gepfiffen, besondere Vorkommnisse habe es nicht gegeben. So blieb der Fokus ganz auf einer Auswärtspartie, in der Bad Tatzmannsdorf nach frühem Rückstand ruhig blieb und die Chancen vor der Pause konsequent nutzte. Unterm Strich formulierte Bürger den Unterschied sehr schlicht: „Der entscheidende Unterschied war, dass wir drei Tore geschossen haben.“ Nach zehn Runden hält Bad Tatzmannsdorf damit bei 22 Punkten und bleibt in der Spitzengruppe. Der Sieg in Sankt Martin/Raab war dafür vor allem wegen der schnellen Reaktion nach dem 0:1 und der stabilen zweiten Halbzeit besonders wichtig.

1. Klasse Süd: Sankt Martin/Raab : SC Bad Tatzmannsdorf - 1:3 (1:3)

  • 38
    Arlind Vokshi 1:3
  • 22
    Patrick Bürger 1:2
  • 10
    Ivan Cecura 1:1
  • 9
    Nico Mayer 1:0