In der 1. Klasse Süd hat sich SPG Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen am Samstag mit 5:2 gegen ASV Taucher Installationen GmbH Sankt Martin/Raab durchgesetzt. Nach einem frühen Rückstand drehte die SPG die Partie noch vor der Pause und legte nach dem Seitenwechsel entscheidend nach. Sektionsleiter Roland Szander benannte den Knackpunkt aus seiner Sicht klar: "Das 3:1 nach der Pause war eine gewisse Vorentscheidung."

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Die Partie begann aus Sicht der Gastgeber alles andere als ideal. Schon in der 3. Minute brachte Nico Mayer die Gäste mit 1:0 in Führung, und genau diese erste Phase sprach Szander nach dem Schlusspfiff auch offen an. "Unsere Anfangsphase war nicht gut. Wir haben am Anfang nicht gut ins Spiel gefunden und hatten Stellungsfehler", sagte er. Entscheidend war aber, dass sich Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen von diesem Rückschlag nicht aus dem Konzept bringen ließ. Mit Fortdauer der ersten Hälfte kam die SPG besser in die Partie, wurde sicherer im Spiel und belohnte sich auch auf der Anzeigetafel. Das 1:1 in der 23. Minute durch Zan Poglajen fiel laut Szander nach einem Fehler der Gäste. In der 32. Minute legte derselbe Spieler das 2:1 nach, diesmal nach einem schönen Spielzug im Umschalten. Aus dem frühen Rückstand war damit noch vor der Pause eine Führung geworden, und genau diese Entwicklung gefiel dem Sektionsleiter: "Wir haben immer besser ins Spiel gefunden und uns noch in der ersten Halbzeit mit zwei Toren belohnt."
Nach der Pause war aus Sicht der Gastgeber vor allem wichtig, den guten Schluss der ersten Hälfte gleich mitzunehmen. Genau das gelang. In der 54. Minute stellte Gal Poglajen auf 3:1, und dieser Treffer war für Szander der entscheidende Moment des Nachmittags. "Das 3:1 nach der Pause war eine gewisse Vorentscheidung. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung war das einer der wichtigen Momente", erklärte er. Weil die SPG diesen Vorsprung früh in der zweiten Hälfte herstellte, konnte sie die Partie in ruhigere Bahnen lenken und, wie Szander es formulierte, "mit dem nötigen Polster" fertigspielen. Dass Zan Poglajen in der 75. Minute noch auf 4:1 erhöhte, passte zu diesem Verlauf. Das 4:2 durch Marcel Karner in der 87. Minute brachte Sankt Martin/Raab zwar noch einmal auf die Anzeigetafel, änderte am Gesamtbild aber nichts mehr. In der Nachspielzeit setzte Nejc Levec mit dem 5:2 den Schlusspunkt. Szander fasste diese Schlussphase passend zusammen: "Das 4:1 und das 5:2 waren dann die Draufgabe."
Dass Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen am Ende fünf Tore erzielte, kam für Szander nicht von ungefähr. Er sah klare Vorteile im Offensivspiel seiner Mannschaft. "Unser Umschaltspiel und unsere Offensivaktionen haben sehr gut funktioniert", sagte er und ergänzte, dass seine Elf spielerisch besser gewesen sei, mehr Ballkontrolle gehabt habe und sich für die vielen Offensivaktionen auch belohnt habe. Ganz ohne Kritik wollte er den klaren Heimsieg aber nicht stehen lassen. "In der kompakten Verteidigung gibt es noch ein bisschen Luft nach oben. Zwei Gegentore müsste man sicher vermeiden", meinte Szander. Auch den Gegner redete er trotz der fünf Gegentreffer nicht klein. Sankt Martin/Raab sei spielerisch gut gewesen, vor allem in der Anfangsphase sehr lauffreudig und mit guten Szenen im Spiel nach vorne. Der Schiedsrichter bekam von ihm ebenfalls ein positives Zeugnis: "Die Schiedsrichterleistung war sehr gut. Es gab aus unserer Sicht keine diskussionswürdigen Szenen." Für die SPG bleibt unter dem Strich ein Sieg, bei dem nicht alles perfekt war, der aber nach 0:1-Rückstand klar in die richtige Richtung lief. Nach elf Runden steht Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen damit weiter mit 29 Punkten an der Spitze.