Nach einem intensiven Abend in Eisenstadt ordnete Co-Trainer Andreas Zankovitsch von Breitenbrunn die Lage ein: ein gerechtes Ergebnis, eine deutlich stärkere zweite Halbzeit und klare Worte zu Rhythmus und Entscheidungen. In der 2. Klasse Nord setzte sich Breitenbrunn bei UFC St. Georgen/Eisenstadt mit 1:0 durch; den entscheidenden Treffer erzielte in der 80. Minute Roman Maximilian Kollar. Andreas Zankovitsch betonte die Dominanz nach der Pause, hob die Geschlossenheit seines Teams hervor und zollte zugleich Respekt für die taktisch klugen Umschaltmomente des Gegners. Insgesamt zeichneten seine Aussagen das Bild eines körperlich intensiven, schnellen Spiels mit wenigen, aber prägenden Wendepunkten. „Ich bin stolz auf mein Team. Wir haben eine starke Mannschaftsleistung auf den Platz gebracht.“

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„Das Endergebnis war aus meiner Sicht gerecht. St. Georgen hatte in der 1. Halbzeit zwei Top Chancen und hätte mit einem Tor Vorsprung führen können. Aber auch wir hatten zwei gute Chancen. Allerdings haben wir in der 2. Halbzeit gedrückt, mehr oder weniger auf ein Tor gespielt, und das 1:0 ist zu diesem Zeitpunkt dann auch hochverdient gewesen.“ Aus seiner Sicht lag der Fokus klar auf der Steigerung nach dem Seitenwechselim Spiel nach vorne: „In der 2. Halbzeit hatten wir das Spiel gut im Griff, mit einem Ballverhältnis von 60:40, schätze ich.“
Den Matchplan des Gegners umriss er so: „St. Georgen hat bei Balleroberungen schnell umgeschaltet, mit Chipbällen in die Tiefe und uns so in der 1. Halbzeit vor Probleme gestellt.“ Zum Großteil haben wir die gut weggespielt, aber auf Dauer ist das unmöglich und so ergab sich sich die ein oder andere Chance. Offensiv verbuchte Breitenbrunn auf Grund von Hälfte 2 insgesamt mehr klare Möglichkeiten: „Auf unserer Seite waren definitiv vier bis fünf Topchancen.“
Eine Szene sorgte besonders für Diskussion: „Ein Ball wurde bei klarem Handspiel von St. Georgen auf der Linie abgewehrt – der Schiedsrichter gab weder Karte noch Elfmeter.“ Positiv hob Andreas Zankovitsch jenes hervor: „Abseitsentscheidungen waren vom Schiedsrichterteam relativ gut erkannt und immer richtig.“
Gleichzeitig blieb Kritik: „Foulentscheidungen wurden nicht immer richtig geahndet. So wurde unser Spieler Oliver Augustini mit Gelb verwarnt, wobei der Gegenspieler vorher schon durch drei, vier unsportliche Aktionen aufgefallen ist und keine Gelbe sah.“ Sein Gesamtfazit: „Den Rest des Spiels haben die Schiedsrichter relativ gut im Griff gehabt.“
Bei ruhenden Bällen sah der Co-Trainer Luft nach oben: „Defensiv, denke ich, haben wir die Standardsituationen gut verteidigt. Offensiv hätten wir uns dadurch mehr erwarten können.“ Zudem verzeichnete der Gegner mehr Ecken: „St. Georgen hatte sicherlich mehr Eckbälle, aber am Ende haben wir alles gut verteidigt und nicht wirklich viel Gefahr zugelassen.“
Zur Intensität sagte er: „Das Spiel war sehr intensiv, sehr schnell – meiner Meinung nach kein zweitklassiges Niveau.“ Große Umstellungen gab es nicht: „In der Halbzeit wurde nicht viel verändert. Wir haben versucht, Positionen eher im Spiel zu rotieren und St. Georgen so aus dem Konzept zu bringen.“ Der Blick richtet sich schon nach vorne: „Das nächste Spiel bestreiten wir auf eigener Anlage gegen Trausdorf. Wir wollen es besser machen als in der Hinrunde und versuchen, die nächsten drei Punkte einzufahren.“ Jedes Spiel werde schwierig, aber mit der nötigen Einstellung machbar.