Nach dem Duell mit dem UFC Oggau zeigte sich Trainer Patrick Mozelt zufrieden mit dem Auftritt seines UFC Stotzing in der 2. Klasse Nord. Er sprach von einer kurzen, nervösen Anfangsphase und schwierigen Platzverhältnissen, danach jedoch von klaren Spielanteilen auf Stotzinger Seite. Im Zentrum lag der Fokus auf zweiten Bällen, die seine Mannschaft konsequent einsammelte; zugleich verliehen einstudierte Ecken der Offensive entscheidende Durchschlagskraft. Besonders hob er Emre Kilka und Leotrim Saliji hervor – Kilka als Doppeltorschützen und Saliji, trotz Blessur, mit vielen Vorstößen über beide Flügel. Eine aus seiner Sicht nicht geahndete Elfmetersituation bei 0:0 sowie ungenutzte Möglichkeiten von Manuel Hanyka gehörten ebenfalls zur Erzählung des Spiels. Die Gesamtstimmung ist gelassen und selbstbewusst: Das 3:0 passe, die taktischen Vorgaben seien diszipliniert umgesetzt worden, kleinere Blessuren sollten bis kommende Woche abgeklungen sein.

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„Das Spiel war aufgrund der Platzverhältnisse schwierig. Wir hatten aber mehr Anteile und wussten, dass es im Zentrum stark um zweite Bälle gehen wird. Oggau hat mit vielen weiten, hohen Bällen operiert – darauf waren wir vorbereitet und haben es gut im Griff gehabt“, erklärte Mozelt. Die defensive Ordnung diente als Basis: „Unser Plan war, kompakt zu stehen und beim Verteidigen zumindest neun Spieler hinter dem Ball zu haben. Taktisch hat die Mannschaft das sehr gut umgesetzt – es gibt nichts zu kritisieren.“
Früh im Spiel sah Stotzing eine Schlüsselszene, die aus Trainersicht anders hätte ausgehen können: „Wir hatten in der 1. Halbzeit durch unsere Nummer 10, Leotrim Saliji, eine Elfmetersituation bei 0:0, die nicht gepfiffen wurde.“ Nach einer nervösen Anfangsphase von etwa 20 bis 25 Minuten übernahm Stotzing zunehmend die Kontrolle und erspielte sich klare Chancen. Manuel Hanyka kam mehrmals aussichtsreich zum Abschluss, blieb aber ohne Tor. Den Unterschied machten an diesem Tag Standards und Tempo über die Flügel. Emre Kilka traf doppelt (19., 78.) zum 1:0 und 3:0, dazwischen erhöhte Leotrim Saliji (36.) auf 2:0. „Auf jeden Fall Emre Kilka und Leotrim Saliji“, betonte Mozelt. „Beide hatten einen starken Tag – Leotrim trotz leichter Blessur mit vielen Vorstößen links wie rechts, Emre mit zwei Toren maßgeblich am Sieg beteiligt. Unsere einstudierten Corner-Varianten waren heute sehr erfolgreich.“
Zum Auftritt des Gegners sagte Mozelt: „Oggau war engagiert und hat vor allem in den ersten 20 bis 25 Minuten versucht, nach vorne Aktionen zu setzen. Über das gesamte Spiel waren aber wir spielbestimmend.“ Für die kommenden Tage gab es zudem Entwarnung beim Personal: In der 1. Halbzeit musste David Beslin nach einem Schlag im Bereich der Kniegegend bzw. des unteren Unterschenkels ausgewechselt werden – er sollte nächste Woche wieder einsatzbereit sein. Bei Leotrim Saliji handelt es sich um eine leichte Verhärtung im oberen Oberschenkel am Muskelansatz; auch er dürfte bis nächste Woche wieder fit sein.