In der 2. Klasse Nord trennten sich der SC Zagersdorf und der SC UNEX Eisenstadt 1907 mit 1:1. Beide Treffer fielen noch vor der Pause, danach blieb es ein enges Spiel ohne große Höhepunkte. Zagersdorf-Trainer Gerald Gollubics sprach von einem "ereignisarmen Spiel" und hielt fest: "Im Großen und Ganzen ist das Unentschieden okay." Der erhoffte Lucky Punch blieb aus – am Ende stand ein Punkt, mit dem beide leben konnten.

Foto von Marcel Strauß auf Unsplash
Die erste Hälfte passte zu dieser Einschätzung. Zagersdorf hatte nach Ansicht von Gerald Gollubics die besseren Möglichkeiten, brachte den Führungstreffer aber nicht zustande. Stattdessen gingen die Gäste in Minute 38 in Führung: Attila Gábor Soós stellte auf 0:1. Gollubics ordnete die Szene klar ein: "Das 0:1 entsprang einem Handelfmeter. Aus meiner Sicht war das eine sehr fragwürdige Entscheidung." Seine Mannschaft ließ die Köpfe jedoch nicht hängen und antwortete prompt. Nur drei Minuten später, in der 41., traf Jonas Engelschall zum 1:1 – ein schönes Tor, wie es der Coach beschrieb. Zur Pause war das Remis auf der Tafel, viel mehr passierte vor dem Wechsel nicht.
Nach dem Seitenwechsel verlor die Partie noch mehr an Tempo. Was sich schon vor der Pause angedeutet hatte, wurde nun zum Muster: viele Zweikämpfe, wenig klare Aktionen. Gerald Gollubics brachte es auf den Punkt: "Die zweite Halbzeit war ein Mittelfeldgeplänkel, immer wieder unterbrochen durch viele kleinliche Pfiffe." Abgesehen vom diskutierten Handelfmeter habe es "eigentlich keine Schlüsselsituationen" gegeben, ergänzte er. Zagersdorf blieb trotzdem bemüht, suchte die Entscheidung und arbeitete weiter gegen den Ball. "Meine Mannschaft hat im Kollektiv gearbeitet und von der ersten bis zur letzten Minute alles versucht, das Spiel zu gewinnen", sagte der Trainer. So blieb es beim 1:1.
In seiner Einordnung wirkte Gollubics ausgewogen. "Im Großen und Ganzen ist das Unentschieden sicherlich okay", meinte er, auch wenn er anfügte: "Natürlich hätten wir uns gefreut, wenn uns noch der Lucky Punch gelungen wäre." Positiv hob der Coach die Geschlossenheit hervor: "Wir haben wieder im Kollektiv miteinander gearbeitet." Den Gegner schätzte er so ein: "Eisenstadt hat einige gute Schlüsselspieler, die wir aber über die gesamte Spielzeit gut im Griff hatten." Für die kommenden Wochen nimmt Zagersdorf den Punkt mit, will die Arbeit gegen den Ball bestätigen und vorne wieder entschlossener zuschlagen.