Spielberichte

Christopher Pinter (Trainer St. Georgen/Eisenstadt): "Ich bin stolz auf eine geschlossene Mannschaftsleistung"

St. Georgen/Eisenstadt
FC Großhöflein

In der 2. Klasse Nord feierte der UFC St. Georgen/Eisenstadt am Freitagabend einen 4:1-Heimsieg gegen den FC Großhöflein. Trainer Christopher Pinter sprach von einem geduldigen Auftritt gegen eine Fünferkette und lobte den kontrollierten Spielaufbau. Die Treffer für die Gastgeber erzielten Oliver Mancs, Pinter selbst, Max Manninger und David Bauer, für die Gäste traf Dominik Koczan spät. 


Nahaufnahme eines Fußball beim Abstoß durch den Torwart

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Geduld gegen Fünferkette – Mancs eröffnet

St. Georgen/Eisenstadt begann ohne Hektik, suchte den Weg über sauberen Aufbau und viele Ballstafetten. Christopher Pinter beschrieb den Plan klar: "Großhöflein hat mit einer Fünferkette verteidigt und wir haben versucht, über kontrollierten Spielaufbau zum Torerfolg zu kommen." Gegen das tiefe 5-2-3 der Gäste hieß das vor allem: geduldig bleiben, den Ball laufen lassen, auf die Lücke warten. Nach knapp einer halben Stunde klappte es: In Minute 28 stellte Oliver Mancs auf 1:0 und gab den Hausherren die gewünschte Führung. Pinter wollte die Partie nicht auf einen einzigen Auslöser reduzieren: "Es gab keinen einzigen wichtigen Moment. Es war wichtig, über das ganze Spiel konzentriert zu sein." Mit dem 1:0 im Rücken und dem klaren Matchplan im Kopf ging es in die Pause, der Zwischenstand 1:0 zur Halbzeit passte zum Auftreten der Gastgeber.

Pinter erhöht, Großhöflein hofft kurz – späte Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel zog St. Georgen/Eisenstadt die Linie konsequent durch – und legte rasch nach. In der 52. Minute traf Spielertrainer Christopher Pinter selbst zum 2:0, das die Marschroute weiter untermauerte. "Das 1:0 und das 2:0 waren entscheidend – und auch ein nicht gegebener Treffer für Großhöflein zum 2:1 wegen Abseits", ordnete Pinter die Knackpunkte ein. Der mögliche Anschluss der Gäste zählte also nicht. St. Georgen blieb ruhig und setzte in der Schlussphase den Deckel drauf: Max Manninger stellte in Minute 80 auf 3:0. Großhöflein kam in der 86. durch Dominik Koczan noch einmal auf 3:1 heran, doch David Bauer antwortete prompt und fixierte in Minute 89 das 4:1. Unterm Strich blieb der Heimsieg deutlich, weil die Hausherren in den entscheidenden Momenten zupackten und konzentriert blieben.

Kombinationsspiel trägt – Pinter lobt die Einheit

In der Analyse hob Pinter zwei Dinge besonders hervor: die Ordnung hinten gegen das Konterspiel des Gegners und den eigenen Ballbesitz mit einfachen Lösungen. "Der Gegner hat mit einer Fünferkette, zwei in der Mitte und drei Stürmern auf Konter gespielt und wollte so zum Erfolg kommen", erklärte der Coach. Seine Elf hielt die Struktur und fand immer wieder saubere Zuspiele zwischen die Linien. "Das Kombinationsspiel hat funktioniert", fasste Pinter zusammen. Dass der Plan aufging, zeigt nicht nur die Torschützenliste mit Oliver Mancs, Christopher Pinter, Max Manninger und David Bauer, sondern auch die Ruhe in kritischen Phasen. In der Tabelle rangiert St. Georgen/Eisenstadt aktuell auf Platz 5, Großhöflein auf Rang 11. Pinter blickt zufrieden nach vorne: "Ich bin stolz auf eine geschlossene Mannschaftsleistung." Mit diesem Auftritt im Rücken will St. Georgen/Eisenstadt im oberen Drittel weiter dranbleiben.

2. Klasse Nord: St. Georgen/E. : Großhöflein - 4:1 (1:0)

  • 89
    David Bauer 4:1
  • 86
    Dominik Koczan 3:1
  • 80
    Max Manninger 3:0
  • 52
    Christopher Pinter 2:0
  • 28
    Oliver Mancs 1:0