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„Es war eine perfekte Saison“ – Breitenbrunn geht als Meister mit klarer Linie in die 1. Klasse

Breitenbrunn

Als Meister der 2. Klasse Nord geht Breitenbrunn mit viel Rückenwind in den Sommer. Das 5:0 zum Abschluss gegen SPG Parndorf/Neudorf 1c passte zu einer Rückrunde, die Trainer Gerhard Karner selbst als „eigentlich perfekte Saison“ einordnet. Der Titel kam nicht zufällig zustande, sondern durch klare Zielsetzung, große Konstanz und 68 Punkte, mit denen der Vorsprung am Ende deutlich ausfiel.


Mannschaft schwört sich vor dem Spiel ein - im Vordergrund ist das Tor zu sehen

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Früh vorne, dann bis zum Schluss nicht mehr zu verdrängen

Karner spricht ohne großes Herumreden darüber, wie er die vergangenen Monate gesehen hat. „Die Saison war eigentlich eine perfekte Saison mit dem Meistertitel“, sagt der Trainer und legt damit gleich den Ton für seine Bilanz fest. Dazu passt auch der Blick auf den Verlauf der Meisterschaft. Breitenbrunn arbeitete sich früh an die Spitze, war ab Runde sieben ganz vorne, musste die Tabellenführung nur kurz abgeben und holte sie sich ab Runde 14 wieder zurück. Danach blieb die Mannschaft bis zum Schluss an Platz eins. Besonders stark war der Schlussspurt. Auf ein 8:2 gegen Hirm/Zillingtal folgte zwar ein 3:3 gegen UFC Oggau, danach ließ Breitenbrunn mit dem 5:1 gegen UFC Stotzing, dem 6:1 bei SV Mörbisch und dem 5:0 gegen SPG Parndorf/Neudorf 1c keinen Zweifel mehr offen. Karner bringt die Grundlage des Erfolgs klar auf den Punkt: „Wir hatten die beste Offensive und die beste Defensive. Wir haben uns vor der Saison ganz klar das Ziel gesetzt, Meister zu werden. Das haben wir souverän erreicht mit sehr hohem Vorsprung.“

Im Kader bleibt vieles gleich, drei Verletzungen beschäftigen den Meister

Während es bei vielen Vereinen nach einer erfolgreichen Saison gleich größere Bewegung im Kader gibt, ist die Lage in Breitenbrunn auffallend ruhig. „Es hat uns kein Spieler verlassen“, sagt Karner, und genau diese Aussage ist für die weitere Planung ein wichtiger Punkt. Auch bei den Neuzugängen gibt es derzeit noch nichts Konkretes. „Nein, wir haben keinen Neuzugang“, stellt er klar. Ganz ohne Personalthemen geht es aber trotzdem nicht. Im Trainerteam legt der bisherige Co-Trainer Andreas Zankovitsch eine Pause ein, dazu kommt mit Felix Frank ein Tormann-Trainer neu dazu. Auf dem Platz schaut der Verein vor allem auf die personelle Lage bei den Verletzten. Oliver Augustini fällt mit einer Kreuzbandverletzung länger aus, wobei laut Karner wohl keine Operation nötig sein wird. Gerade dort hält sich Breitenbrunn die Augen offen. „Hier suchen wir Ersatz. Einen qualitativ hochwertigen Spieler suchen wir, aber wir haben noch nichts zu vermelden“, sagt der Trainer. Bei Michael Kitavujja und Luke Strahammer klingt die Lage besser, beide sollen bis zum Saisonstart wieder einsatzfähig sein.

Viel Lob für die Mannschaft, der Blick nach vorne bleibt trotzdem nüchtern

Karner hebt in seiner Rückschau nicht nur die nackten Zahlen hervor, sondern auch die Breite im Kader. Besonders herausstreichen wollte er Roman Kollar, der laut Trainer auf 22 Tore kam, dazu Daniel Gruber und Conner Reeh mit vielen Torvorlagen. Ebenso sprach Karner über starke Leistungen von Oliver Augustini und über die stabile Abwehr mit Kapitän Christoph Laaber, Luke Strahammer und Lukas Weihrauch. Karner selbst kam auf 34 Tore und wurde Torschützenkönig. Dass in einer solchen Saison nicht alles an zwei oder drei Spielern hängt, betont der Trainer dabei ausdrücklich. „Am meisten beeindruckt hat mich meine eigene Mannschaft“, sagt er und verweist auf eine Rückrunde mit zwölf Siegen und einem Unentschieden. Gerade zum Schluss bekamen auch viele junge Spieler ihre Chance, ohne dass das Niveau darunter litt. Der Meister will den Schwung nun in die neue Liga mitnehmen, bleibt dabei aber sachlich. „Wir wollen auch in der neuen Saison eine gute Rolle spielen in der 1. Klasse“, sagt Karner. Am 13. Juli startet Breitenbrunn wieder ins Training. Sollte bis dahin noch etwas am Kader passieren, dann nur unter einer klaren Bedingung: „Vielleicht bekommen wir noch den ein oder anderen Neuzugang, aber nur, wenn es sportlich Sinn macht und uns weiterhelfen kann.“