Spielberichte

„Das frühe 1:0 war richtungsweisend“ - St. Georgen/Eisenstadt gewinnt mit 5:0

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St. Georgen/Eisenstadt
FC Großhöflein

In der 2. Klasse Nord hat UFC St. Georgen/Eisenstadt das Heimspiel gegen den FC Großhöflein klar mit 5:0 gewonnen und damit auch nach der fünften Runde die makellose Bilanz gehalten. Für Trainer Christopher Pinter war vor allem der Start ausschlaggebend: „Das frühe 1:0 war richtungsweisend.“ Weil St. Georgen vor der Pause nachlegte und nach dem Wechsel sofort weiter Druck machte, geriet der Sieg nie mehr in Gefahr.


Weiß-Schwarze Fußballschuhe auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Früher Treffer gibt die Richtung vor

So sah es auch der Trainer nach dem Schlusspfiff. „Das Wichtigste war, dass wir ein frühes 1:0 geschossen haben gegen die Fünferkette mit drei Mann davor“, sagte Christopher Pinter. Dieses Tor fiel bereits in der 5. Minute durch Oliver Mancs und nahm der Partie aus Sicht der Gastgeber früh jede Unsicherheit. Pinter nannte diesen Treffer deshalb ganz klar den ersten entscheidenden Punkt: „Das frühe 1:0 war richtungsweisend.“ St. Georgen blieb danach am Drücker und belohnte sich noch vor der Pause weiter. In der 22. Minute erhöhte Christopher Pinter auf 2:0, sieben Minuten später stellte Domenic Steinhauser auf 3:0. Damit war die Partie schon zur Halbzeit deutlich in Richtung der Hausherren gekippt.

Nach dem Seitenwechsel sofort weitergemacht

Entscheidend war aus Sicht des Trainers aber nicht nur das Ergebnis zur Pause, sondern auch die Art, wie seine Mannschaft danach weitermachte. „Dass wir dann das 2:0 und 3:0 vor der Pause nachlegen konnten, hat uns viel Sicherheit im Spiel gegeben“, sagte Pinter. Genau diese Sicherheit zeigte sich auch nach dem Seitenwechsel. St. Georgen wollte, wie der Trainer betonte, das Niveau nicht herunterfahren: „Wir haben nie aufgehört, weiter intensiv Fußball zu spielen.“ Schon in der 47. Minute traf Nikolaus Krizsanits zum 4:0, und in der 56. Minute schnürte Oliver Mancs mit dem 5:0 seinen Doppelpack. Gerade diese Phase nach Wiederbeginn war für Pinter besonders wichtig: „Auch gleich nach der Pause wollten wir zeigen, dass wir das Level weiter hochhalten, und haben dann auch gleich das 4:0 und 5:0 erzielt. Das war sehr wichtig.“

Geduld gegen einen tief stehenden Gegner

Dass das Spiel überhaupt erst einmal geöffnet werden musste, hatte auch mit der Ausrichtung des Gegners zu tun. Pinter hatte genau mit diesem Bild gerechnet. „Wie erwartet haben sie mit einer Fünferkette und drei Sechsern davor gespielt, und das größte Ziel war, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten und dicht zu verteidigen“, beschrieb er den Auftritt von Großhöflein. Seine Mannschaft blieb bei aller Überlegenheit geduldig und zog das eigene Spiel konsequent durch. Gerade deshalb misst er dem frühen Führungstor und dem Nachlegen vor der Pause so viel Bedeutung bei. Gegen einen Gegner, der in erster Linie kompakt stehen wollte, musste St. Georgen nicht hektisch werden, sondern klar, wach und über weite Strecken konsequent bleiben.

Klarer Sieg und trotzdem ein klarer Auftrag

Trotz des deutlichen 5:0 wollte Pinter den Abend nicht einfach nur mit Lob abhaken. „Wir müssen uns im fußballerischen Spiel mit flachen Zuspielen weiter verbessern“, sagte er und nannte damit auch gleich den Punkt, an dem seine Mannschaft weiter arbeiten soll. Zugleich hob er hervor, dass der gesamte Kader den Auftritt mitgetragen hat: „Ich bin stolz auf das Team. Alle 17 Spieler haben versucht, das Maximale rauszuholen.“ Für St. Georgen bedeutet der klare Heimsieg den fünften Erfolg im fünften Spiel und damit die Tabellenführung mit 15 Punkten. Nach einem Abend, an dem der frühe Treffer die Richtung vorgab und die Mannschaft das Tempo bis zum Schluss hoch hielt, fällt die Bilanz entsprechend positiv aus.

2. Klasse Nord: St. Georgen/E. : Großhöflein - 5:0 (3:0)

  • 56
    Oliver Mancs 5:0
  • 47
    Nikolaus Krizsanits 4:0
  • 29
    Domenic Steinhauser 3:0
  • 22
    Christopher Pinter 2:0
  • 5
    Oliver Mancs 1:0