Ein Abend mit klaren Botschaften: Für Johannes Jani, Trainer von UFC Siget in der Wart, prägten beim Auswärtsauftritt bei ASKÖ Kalchbrenner Bau Goberling in der 2. Klasse Süd A vor allem der Blitzstart, ein Offensiv-Flow in Bestbesetzung und das starke Comeback von Bence Toth die Stimmung. Jani sprach von einer frühen Führung, die den Matchplan des Gegners über den Haufen warf, und ordnete den Auswärtssieg als absolut verdient ein. Gleichzeitig benannte er einen kurzen Bruch im ersten Durchgang, bevor sein Team nach der Pause wieder konsequent zupackte. Der Trainer hob die Offensive um Toth und Baumgartner hervor, nannte aber auch taktische Disziplin – bei selbstkritischem Blick auf einen zwischenzeitlichen Schlendrian – und richtete den Fokus bereits auf das nächste Spiel am Freitag.

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„Wir sind sehr gut ins Spiel gestartet und nach 2 Minuten bereits mit 1:0 in Führung gegangen (Torschütze: Bence Toth). Wenn man so schnell führt, wird vieles leichter – der Gegner muss seinen Matchplan über Bord werfen. Am Ende ist das Ergebnis für uns gerechtfertigt“, erklärte Jani. Goberling kam aus seiner Sicht kaum zu gefährlichen Szenen, sein Team bestimmte die Partie weitgehend: „Richtig gefährlich wurde Goberling nie. Wir haben nach etwa 32 Minuten kurz den Faden verloren, sind aber nach der Pause wieder gestärkt zurückgekommen und waren eigentlich fast die ganze Partie die bessere Mannschaft.“
Zur Pause stand es 4:0 – der perfekte Auftakt und die konsequente Chancenverwertung gaben die Richtung vor.
Ein zentrales Motiv in Janis Analyse: zum ersten Mal seit Langem konnte er fast auf den vollen Kader zugreifen. „Der Vorteil für uns war heute, dass wir erstmals in voller Besetzung antreten konnten und wir dadurch in unserer Offensivabteilung – allen voran über Bence Toth und Kevin Baumgartner – immer wieder schöne Offensivszenen kreiert haben.“ Insgesamt zeigte sich der Coach weitgehend zufrieden mit der Umsetzung der Vorgaben – ohne die Defensivarbeit zu beschönigen: „Wir haben im Großen und Ganzen taktisch sehr gut agiert. Es ist natürlich noch Luft nach oben. Durch die frühe, hohe Führung hat sich im Defensivverhalten zwischendurch ein kleiner Schlendrian eingeschlichen.“
Herausragend aus Trainersicht: Rückkehrer Bence Toth. „Unser bester Spieler heute war sicher Bence Toth, der nach seiner Verletzung im Vorjahr sein erstes Spiel wieder bestritten hat, dabei zwei Tore erzielte und sehr viel für die Mannschaft gearbeitet hat.“ Der Doppelpack des Angreifers setzte emotionale Akzente, flankiert von weiteren Treffern, die den klaren Trend des Abends unterstrichen – am Ende stand ein deutlicher 7:0-Sieg. Personell meldete Jani leichte Blessuren und Erkrankungen, hoffte aber auf schnelle Entwarnung: „Wir haben ein paar Ausfälle durch Erkrankungen oder leichte Blessuren, aber ich hoffe, dass sich alle bis zum nächsten Spiel erholen.“
Der Fokus liegt bereits auf dem nächsten Schritt: voller Einsatz bis Freitag.