Im Duell in der 2. Klasse Süd A zwischen dem SV Hannersdorf und Riedlingsdorf feierten die Gäste einen überzeugenden 5:0-Auswärtssieg. Für Riedlingsdorfs Trainer Semir Huremovic prägten ein offener Beginn, starke Paraden seines Keepers und ein klarer Handelfmeter den Abend. Zugleich lobte er Platz und Fans und blickte trotz eigener Serie realistisch auf das enge Aufstiegsrennen.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Huremovic sah eine Startphase auf Augenhöhe, in der beide Teams mutig angriffen. Hannersdorf kam früh über rechts zu einer großen Möglichkeit, doch Riedlingsdorfs Schlussmann Sebastian Lang hielt sein Team im Spiel: „Da hat uns unser Tormann Sebastian Lang ein-, zweimal sehr gut gerettet.“ Mit zunehmender Kontrolle setzten sich die Gäste ab; kurz vor dem Pausenpfiff verhinderte der Heimkeeper nach einem wuchtigen Kopfball das mögliche 4:0.
Riedlingsdorf nutzte die entscheidenden Offensivmomente eiskalt: Fabian Kottuscheck stellte bereits in der 7. Minute auf 1:0, Urban Zibert erhöhte in der 32. Minute auf 2:0, und Ivan Miscin traf in der 36. Minute zum 3:0. Zur Pause hieß es folgerichtig 3:0. Nach dem Seitenwechsel legte Miscin in der 53. Minute das 4:0 nach, ehe Zibert in der 63. Minute zum 5:0-Endstand traf. Hannersdorf blieb bei ruhenden Bällen gefährlich, doch Riedlingsdorf verteidigte konzentriert und übernahm mit klarer Linie zunehmend die Kontrolle.
„Hannersdorf hat einige kopfballstarke Spieler, aber die Standards konnten wir sehr gut klären“, sagte Huremovic. In einer insgesamt fair geführten Partie sah Michael Ritter in Halbzeit eins Gelb. Zum entscheidenden Pfiff meinte der Coach: „Der Handelfmeter war ein klares Handspiel, das hat der Schiedsrichter gut gesehen.“ Abseits der Fakten gab es Lob für Rahmenbedingungen und Support: „Das Platzverhältnis beim SV Hannersdorf gehört zu den besten in der Liga.“ Zudem sorgten zahlreiche Riedlingsdorfer Fans auswärts für spürbaren Rückhalt.
Sportlich verweist Huremovic auf den starken Lauf: „Wir haben in den ersten fünf Spielen dreizehn Punkte geholt und ein Torverhältnis von zweiundzwanzig zu zwei – das ist unglaublich.“ Beim Thema Aufstieg bleibt er dennoch geerdet: „Unser Ziel ist, bis Saisonende alle Spiele zu gewinnen, und dann schauen wir, was am Ende herauskommt.“